Infos zu Onlinesucht

Sucht Schweiz
Infos und Fakten zu Onlinesucht

Wikipedia
Informationen zu Internetabhängigkeit
Informationen zu Computerspielsucht

Broschüren

Im Fokus "Onlinesucht": Im beruflichen und privaten Umfeld ist die Nutzung des Internets mittlerweile selbstverständlich. Es ist fraglos ein nützliches und unterhaltendes Medium. Aber es zeigt sich auch immer klarer, dass sich problematische oder gar abhängig machende Nutzungsformen entwickeln können. Wie wird das Internet in der Schweiz genutzt? Welche Angebote verleiten besonders zu exzessivem Gebrauch? Welche Merkmale weisen auf eine Abhängigkeit hin? Wie viele Personen sind abhängig? Was kann die Prävention tun? Welche Ansätze der Früherkennung und Behandlung gibt es? Diese Broschüre ist online (pdf, 4S.) erhältlich. (2010)

Neue Medien: Kinder und Jugendliche unterstützen: Fernseher, Spielkonsolen, Handy und Computer sowie das Internet gehören zum Alltag von Kindern. Sie sind unterhaltsam und spannend, bieten Abwechslung, Information und Kommunikationsmöglichkeiten. Aber: Sie können Kinder auch überfordern und abhängig machen. Die Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich haben zwei Broschüren zum Thema herausgegeben: «Handy, Fernseher, Computer. Abhängigkeit vermeiden.» und «Internet: Kinder und Jugendliche unterstützen». Die Broschüren richten sich an Eltern und sind in 11 Sprachen erhältlich (Deutsch, Albanisch, Englisch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch, Serbo-Kroatisch, Spanisch, Tamilisch, Türkisch). (11/2011)

Alles klar im Netz? Infoflyers der Suchtpräventionsstelle der Stadt Zürich
Infoflyer für Jugendliche zum Thema Internetabhängigkeit (pdf, 3S.)
Infoflyer für Eltern zum Thema Internetabhängigkeit (pdf, 3S.)

Online sein mit Mass und Spass: Die deutsche Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BZgA hat einen Elternratgeber zum richtigen Umgang mit Computerspielen und Internet herausgegeben. Die Broschüre richtet sich an Eltern mit Kindern zwischen 14 und 18 Jahren. (08/2011)

Statistik

Problematische Internetnutzung in der Schweiz: Insgesamt weisen 1.0% der Schweizer Bevölkerung ab 15 Jahren eine problematische Internetnutzung auf, dies entspricht etwa 70'000 Personen in der Schweiz. Weitere 4.3% weisen eine symptomatische Internetnutzung auf. Betroffen sind vor allem die jüngeren Altersgruppen; bei den über 35 Jährigen gibt es kaum mehr Fälle von problematischer Internetnutzung. Frauen (1.0%) sind etwa gleich häufig betroffen wie Männer (0.9%). Die Publikation (pdf, 62S.) "Suchtmonitoring Schweiz - Themenheft Internetnutzung und problematische Internetnutzung in der Schweiz im Jahr 2015" steht zum Download bereit. (01/2016)

Selbsthilfe

Spielsucht - Selbsttest: Spielen macht Spass, kann aber auch zum Problem werden! Dieser Selbsttest (pdf, 2S.) von RADIX gibt eine Antwort, ob jemand gefährlich oder problemlos spielt.

Abhängig vom Internet? Selbsttest bietet Orientierung: Fast alle Jugendlichen zwischen 14 und 19 Jahren sind jeden Tag oder mehr-mals pro Woche online. Im Durchschnitt verbringen sie mehr als zwei Stunden täglich in der digitalen Welt. Studien zeigen, dass fast 14 Prozent der 14- bis 24-Jährigen einen problematischen, rund 2,5 Prozent einen abhängigen Internetgebrauch aufweisen. Vor diesem Hintergrund hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BZgA in Deutschland einen interaktiven Selbsttest für Jugendliche entwickelt.
www.ins-netz-gehen.de

Selbsthilfegruppe für Onlinesüchtige
www.onlinesucht.de

Selbsttest zum Internet-Verhalten: Auf der Website der Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich ist ein Selbsttest zum Internetkonsum aufgeschaltet.

Publikationen

Schriftenreihe Medienforschung der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM)

 

Memorandum Internetabhängigkeit: Die extensive Nutzung von Computerspielen oder Internetanwendungen kann zu einem Verhalten führen, dass in vielen Aspekten an Sucht oder Abhängigkeit denken lässt. Tatsächlich suchen Menschen mit ausgeprägten suchtartigen Symptomen auch von sich aus therapeutische Hilfe auf. Weiterhin legt eine Fülle unterschiedlicher Studien nahe, dass ein relevanter Anteil der Bevölkerung eine Störung im Sinne einer Internetabhängigkeit aufweist. Ein einheitlicher und allgemein anerkannter Begriff für diese auf digitale Spiele und Internetanwendungen bezogenen Störungen existiert nicht. Das Memorandum (pdf, 6S.) der Deutschen Gesellschaft für Suchtforschung steht zum Download bereit. (12/2015)

Internetsucht - Eltern geben Kindern oft keine Regeln: Intensive Computernutzung führt in vielen deutschen Familien zu Problemen. Jedes fünfte Kind reagiert ruhelos und gereizt auf Online-Einschränkungen. Elf Prozent der 12- bis 17-Jährigen haben mehrfach erfolglos versucht, ihre Internetnutzung in den Griff zu bekommen. Oft geben Eltern ihren Kindern keine Regeln zum Umgang mit Laptop oder Smartphone. Das zeigt die neue Studie (pdf, 17S.) der DAK-Gesundheit und des Deutschen Zentrums für Suchtfragen zur Internetsucht im Kinderzimmer. Krankenkasse und Institut starten jetzt eine Aufklärungskampagne. Medienmitteilung der DAK, Artikel auf Sueddeutsche.de (11/2015)

Leitlinien zur webbasierten Suchtprävention: Ziel des EU-Projektes 'Click for Support' war die Entwicklung von Leitlinien für wirksame Suchtprävention durch webbasierte Interventionen für junge Menschen. Gemeint sind damit interaktive Angebote und Applikationen im Internet welche von professionellen Einrichtungen angeboten werden. Dabei richtete sich der Fokus auf den Bereich der illegalen Substanzen. Die Nutzer dieser Angebote sollen dadurch ihr Wissen steigern, persönliche Rückmeldung erhalten oder den eigenen Konsum reflektieren oder reduzieren. Die Leitlinien (pdf, 47S.) stehen zum Download bereit. (10/2015)

Onlinesucht – ein Erfahrungsbericht aus der Beratungspraxis:Mit der zunehmenden Verbreitung des Internet- Zugangs in der Bevölkerung in den letzten 10 Jahren ist die Zahl der sog. Onlinesüchtigen stark gestiegen. Spiele, Chats und Pornos werden in einem Maße konsumiert, das deutlich den Charakter von Sucht, Abhängigkeit und Krankheit gewinnt. Die sozialen Folgen für die Süchtigen und ihr Umfeld sind oft katastrophal. Artikel in der Zeitschrift "Prävention" (Ausgabe 2/2014 zum Thema Suchtprävention).

Verspielte Generation - Jugendliche zwischen Freizeitspass und Onlinesucht:Dies das aktuelle Thema (3/2012) der Zeitschrift 'pro Jugend'. Der Artikel (pdf, 5S.) "Exzessive Mediennutzung - Erziehungsproblem und/oder Suchtgefahr?" von Rudolf Kammerl ist online erhältlich. Die Zeitschrift wird von der Aktion Jugendschutz in Bayern herausgegeben. (09/2012)

Deutschland - "Medienabhängigkeit ist eine Suchterkrankung": Der Fachverband Medienabhängigkeit stellt Empfehlungen (pdf, 38S.) für die Behandlung bei exzessivem Medienkonsum und -abhängigkeit vor. Mit diesen Empfehlungen folgt der Fachverband der Tendenz der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die sich für eine Zuordnung der Glücksspielabhängigkeit und im Zuge dessen auch die Internetabhängigkeit zu den Suchterkrankungen ausspricht. (08/2012)

Hirnveränderungen bei Internetsüchtigen: Mal eben die Mails checken und sich dann wieder anderen Dingen zuwenden. Ist doch keine grosse Sache, oder? Für manche Menschen schon, weil sie die Finger nicht lassen können von Tastatur, Maus oder Smartphone. Ihr Internetgebrauch hat einen suchtähnlichen Charakter angenommen, ähnlich einer Drogenabhängigkeit. Ein chinesisches Forschungsteam hat herausgefunden, dass sich bei Internetsüchtigen sogar Hirnveränderungen nachweisen lassen, wie man sie sonst nur bei Drogenabhängigen findet. Artikel auf drugcom.de (02/2012)

Verhaltenssüchte - SuchtMagazin 3/2011: Aus dem Inhalt: Wenn Verhalten zur Sucht wird I Stoffgebunden vs. stoffungebunden I Moderne Glücksspielpolitik I Prävention und Therapie der Glücksspielsucht I Bestandesaufnahme der  Angebote  zu Onlinesucht I Therapie der Computerspielsucht I Medienkompetenz: klicksafe.de I Kaufsucht I Das «Messie-Syndrom». Der Artikel (pdf, 3S.) "Stoffgebundene versus stoffungebundene Süchte" von Ambros A. Uchtenhagen ist online erhältlich. Weitere Infos zur Ausgabe auf der Website vom SuchtMagazin.

Oldenburger Erklärung des 16. Deutschen Präventionstages: Zum Abschluss des Präventionstages, der am 30. und 31. Mai 2011 in Oldenburg stattgefunden hat, wurde die Oldenburger Erklärung "Neue Medienwelten – Herausforderungen für die Kriminalprävention?" verabschiedet. Diese Erklärung und weitere Unterlagen zur Tagung sind online erhältlich. (06/2011)

Kinder und Jugendliche - Risiken & Sicherheit im Internet: In dieser Publikation (pdf, 127S.) werden die Ergebnisse einer in Europa bisher einmaligen Untersuchung zusammengefasst, die das EU Kids Online Netzwerk im Rahmen des Safer Internet Programms der Europäischen Kommission durchgeführt hat. Ziel der Untersuchung war es, eine empirische Basis für politische Entscheidungen zum sicheren Umgang mit dem Internet zu schaffen. Projektseite zum Bericht. Bericht (pdf, 8S.) für Deutschland. (04/2011)

Gametest/Alterskontrollen

Game-Fokus.ch
Die Inhaber dieser Seite betreiben ein Gaming-Review Website mit Fokus auf Eltern. Ziel ist es, Eltern in der Sprache der Gamer Argumente für oder gegen Spiele in Diskussionen mit den Kids zu geben. Zu jedem getesteten Spiel werden darum zwei Fazits gezogen: Eines für Eltern und eines für Gamer.
www.game-fokus.ch

Pan European Game Information (PEGI): PEGI ist das erste europaweite Alterseinstufungssystem für Computer- und Videospiele.
www.pegi.info

Deutschland - Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (UKS): Die USK vergibt Alterskennzeichen für Computer- und Konsolenspiele.
www.usk.de

Österreich - Bundesstelle für die Positivprädikatisierung von Computer- und Konsolenspielen BUPP: Empfehlungen besonders wertvoller Spiele
www.bupp.at

International

Fachverband Medienabhängigkeit e.V.
Der Fachverband Medienabhängigkeit setzt sich dafür ein, im Rahmen einer groß angelegten Kooperation ein Netzwerk von Forschern und Praktikern im deutschsprachigen Raum zu schaffen, die sich mit diesem neuartigen Krankheitsphänomen beschäftigen.
www.fv-medienabhaengigkeit.de

Aktiv gegen Mediensucht e.V.
Initiative zur Verhindern von Mediensucht durch aktives Handeln. Initiiert von der Elterninitiative www.rollenspielsucht.de
www.aktiv-gegen-mediensucht.de

Center for Online-Addiction
Englischsprachige Informationen zu Internetsucht, Abhängigkeitstests, Online-Beratung, Buchvorstellungen, Presseartikel
www.netaddiction.com

virtual-addiction
Das Center for Internet Studies untersucht und informiert über Onlineverhalten und Internetsucht.
www.virtual-addiction.com/