Alkohol & Gewalt

Faktenblatt Alkohol und Gewalt: Nationale wie internationale Forschungen belegen einen starken Zusammenhang zwischen Alkoholmissbrauch und Gewalt. Personen mit einem problematischen Alkoholkonsum haben ein signifikant erhöhtes Risiko Gewaltdelikte auszuüben. Das Risiko, als Opfer wie auch als Täter oder Täterin in eine Gewalttat verwickelt zu werden, steigt mit zunehmendem Alkoholkonsum. Das Faktenblatt (pdf, 3S.) des BAG liegt in einer aktualisieren Version vor. (08/2014)

Alkohol und Gewalt - Prävention an der Schnittstelle: Dies das aktuelle Thema (2/2013) der Zeitschrift 'pro Jugend'. Der Artikel (pdf, 4S.) "Gewaltverhalten junger Menschen unter Alkoholeinfluss. Bestandsaufnahme und Perspektiven" von Michael Klein ist online erhältlich. Die Zeitschrift wird von der Aktion Jugendschutz in Bayern herausgegeben. (07/2013)

laut&leise: Alkohol und Gewalt: Alkohol und Gewalt ist das aktuelle Thema der Nummer 3/2012 (pdf, 16S.) von laut & leise, dem Magazin der Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich. (09/2012)

Alkohol und Gewalt: Faktenblatt (pdf, 4S.) des Bundesamtes für Gesundheit (BAG). (2010)

Preventing violence by reducing the availability and harmful use of alcohol: Diese Publikation (pdf, 18S.) ist im Rahmen des Projektes "Violence prevention: the evidence" von der Weltgesundheitsorganisation erschienen und. (2009)

Alkohol und Gewalt: Die Studie (pdf, 106S.) "Alcohol and Violence - Exploring Patterns and Responses", die vom International Center for Alcohol Policies (ICAP) in Auftrag gegeben wurde, ist online erhältlich. (12/2008)

Prävention von Gewalt

Globaler Statusreport zur Gewaltprävention 2014: Dieser Report (Englisch) der WHO ist der erste Bericht, der umfassende Informationen zu Politiken, Daten, Gesetzen, Präventionsprogrammen und Dienstleistungen für Opfer von Gewalt aus 133 teilnehmenden Staaten zusammenfasst. In seinen Empfehlungen kommt er zum Schluss, dass in allen Staaten ein stärkerer Fokus auf Prävention von Gewalt, eine verbesserte Gesetzgebung und insbesondere eine verbesserte Umsetzung von bestehenden gesetzlichen Regelungen, sowie die Verbesserung von Gesundheits- und sozialen Dienstleistungen für Gewaltbetroffene dringend notwendig ist. Ebenfalls ist der Bericht (Englisch) "Fakten aus der Europäischen Region und der Globale Lagebericht zur Gewaltprävention 2014" online erhältlich. (12/2014)

Prävention von Jugendgewalt in der Schweiz: Die Analyse der wissenschaftlichen Literatur zur Wirksamkeit von Präventionsmassnahmen im Bereich der Jugendgewalt zeigt, dass sich Good-Practice- Kriterien ableiten lassen, welche die gelingende und wirksame Prävention unterstützen können. Der Beitrag im Forum Gewaltprävention (03/2014) basiert auf dem im Juni 2014 publizierten Leitfaden "Good-Practice-Kriterien – Prävention von Jugendgewalt in Familie, Schule und Sozialraum". (10/2014)

Wirksame Gewaltprävention: Ende 2012 haben die Verantwortlichen des Programms Jugend und Gewalt und Partner vereinbart, eine praxisnahe Publikation erarbeiten zu lassen, die das internationale Forschungswissen in der Gewaltprävention bündelt und für die Schweiz verfügbar macht. Die vorliegende Publikation gibt nun eine Übersicht über die 26 wichtigsten Präventionsansätze in den Bereichen Individuum, Familie, Schule, Sozialraum und Opferhilfe. Der Bericht kann den Verantwortlichen für Gewaltprävention aus Praxis und Politik als Kompass dienen und für die Auswahl, Umsetzung und Anpassung von Massnahmen herangezogen werden. (08/2014)

Jugendgewalt - Kooperationen verbessern die Prävention: Kooperationen von Behörden und Fachdiensten sorgen bei der Prävention und Bekämpfung von Jugendgewalt dafür, dass früher, schneller und nachhaltiger interveniert werden kann. Zu dieser Erkenntnis kommt eine im Auftrag des Programms Jugend und Gewalt erstellte Studie. Anhand von zwölf untersuchten Kooperationsmodellen formuliert der Bericht Erfolgsfaktoren für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. (03/2014)

1. Nationale Konferenz Jugend und Gewalt: Bund, Kantone, Städte und Gemeinden setzen sich gemeinsam für eine wirksame Gewaltprävention in der Schweiz ein. An der ersten nationalen Konferenz vom 9. März 2012 in Bern wurden der aktuelle Stand der Gewaltprävention in der Schweiz sowie damit verbundene Herausforderungen beleuchtet. Gleichzeitig wurden das Informationsportal www.jugendundgewalt.ch sowie ein nationales Beratungsangebot zur Gewaltprävention lanciert. www.jugendundgewalt.ch

Gewaltprävention – Nationale Anlaufstelle: Immer mehr Institutionen möchten sich aktiv mit dem Thema auseinandersetzen und wünschen umfassende fachliche Unterstützung. Um diese zu gewährleisten, wurde das Schweizerische Institut für Gewaltprävention (SIG) gegründet. Die umfassenden Dienstleistungen des SIG stehen allen Interessengruppen offen. Es können auch Fachleute für Gewaltpräventionstrainings mit Kindern und Jugendlichen gebucht werden. www.sig-online.ch

Gewalt zum Thema machen: Die öffentliche Diskussion zum Thema "Jugendgewalt" wird in diesem Band aufgegriffen und hinsichtlich der Möglichkeiten zur Gewaltprävention analysiert. Der erste Teil widmet sich ein erster Teil den Ergebnissen empirischer Studien zu Gewalt und Gewaltdelinquenz. Ausgewählte Handlungsfelder zeigen im zweiten Teil Chancen und Bedingungen generalpräventiven Arbeitens auf. Der dritte Teil stellt Trainings und Seminarmodelle aus der Praxis vor, wobei ein konstruktiver Umgang mit Gewalt anvisiert wird. Publikation der deutschen BZgA. (08/2011)

Prävention von Jugendgewalt - Wege zu einer evidenzbasierten Präventionspolitik: Publikation (pdf, 63S.) von Manuel Eisner, Denis Ribeaud und Stéphanie Bittel. (2006)

Publikationen

Bundesrat will Jugendmedienschutz weiter stärken: Die Massnahmen der beiden nationalen Programme 'Jugend und Gewalt' sowie 'Jugend und Medien' haben sich bewährt. Nach fünf Jahren zieht der Bundesrat in zwei Berichten eine positive Bilanz. Weil der Problemdruck insbesondere beim Jugendmedienschutz nach wie vor hoch ist, sollen die Unterstützungsmassnahmen weitergeführt werden. Gleichzeitig will der Bund hier die Koordination und Regulierung verstärken. Medienmitteilung des Bundesrates. (05/2015)

Jugend und Gewalt - Positive Zwischenbilanz des Nationalen Programms: Bund, Kantone, Städte und Gemeinden setzen seit 2011 gemeinsam das Präventionsprogramm Jugend und Gewalt um. Das Programm ist auf fünf Jahre angelegt und zielt darauf ab, eine wirkungsvolle Gewaltprävention in der Schweiz zu fördern. Nach Halbzeit des Programms ziehen die Beteiligten im Rahmen des 4. Netzwerktreffens in Zürich eine positive Zwischenbilanz. Medienmitteilung des Bundesamtes für Sozialversicherungen, Fact-Sheet (pdf, 2S.) zum Programm. (05/2013)

Bericht Jugend und Gewalt: Der Bundesrat hat den Bericht (pdf, 105S.) "Jugend und Gewalt - Wirksame Prävention in den Bereichen Familie, Schule, Sozialraum und Medien" verabschiedet. Mit dem Bericht legt die Regierung eine Situationsanalyse vor und zeigt Handlungsmöglichkeiten auf. Auf Bundesebene werden im Bericht vier Massnahmen vorgeschlagen, mit welchen das Phänomen der Jugendgewalt besser erfasst und die Gegenmassnahmen verstärkt werden sollen. Dazu gehört ein nationales Programm zur Prävention und Bekämpfung von Jugendgewalt, das der Bundesrat zusammen mit Kantonen, Städten und Gemeinden bis 2010 ausarbeiten will. (05/2009)

Jugendgewalt und Sucht: Dies das Theme des SuchtMagazin 5/2009. Aus dem Inhalt: Prävention von Jugendgewalt, Prävention von Jugendgewalt – die Strategie des Bundes, Von der sozialen Integration zur Risikoorientierung im Justizvollzug, Jugendgewalt als (sinnentleerter) Kampf um Raum, Befindlichtkeit, Substanzkonsum und Aggressivität bei Jugendlichen, Alles unter Kontrolle? Vom Umgang mit Videospielen, Das Freiburger Präventionsmodell PräRIE, Anti-Gewalt-Training im Suchttherapiekontext, Antigewalt-Trainings für Jungen im männebüro züri. Das Heft kann unter folgender Adresse bestellt werden: abo@suchtmagazin.ch (CHF15/EUR10). www.suchtmagazin.ch.

Weltgesundheitsorganisation: Im Rahmen des Programms "Violence and Injury Prevention and Disability (VIP)" sind diverse Publikationen erschienen. So sind in der Reihe "Violence prevention: the evidence" mehrere Berichte online erhälltich. Ebenfalls online erhältlich ist der "World report on violence and health" von 2003 (Kurzzusammenfassung auch auf Deutsch).

Aggression und Sucht: Die Ausgabe 9/10 2009 (Juli) der Zeitschrift Substance Use & Misuse hat das Thema "On Substance Misuse and Aggression". Die einzelnen Artikel sind online erhältlich (gegen Bezahlung, Englisch)

Projekte

Datenbank Präventionsprojekte «Jugend und Gewalt»: Im Auftrag der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren (KKJPD) hat die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) einen Massnahmenplan «Jugend und Gewalt 2008/2009» erarbeitet, der als Grundlage für die Weiterentwicklung der polizeilichen Präventionsmassnahmen dient. Ein Schwerpunkt des Massnahmenplans liegt bei der polizeiinternen Koordination der bestehenden und geplanten Präventionsmassnahmen. Dank der Datenbank steht der KKJPD, der Polizei und weiteren Akteuren eine umfassende Sammlung polizeilicher Präventionsmassnahmen im Bereich «Jugend und Gewalt» zur Verfügung. Diese Sammlung trägt dazu bei, Doppelspurigkeiten zu vermeiden, Synergien zu schaffen und «Best Practices» zu erkennen.

Projektdatenbank "Gewaltreduktion durch Prävention": Im Rahmen des Projekts „Gewaltreduktion durch Prävention“ hat die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen in Zusammenarbeit mit einem Expertengremium Good Practice-Kriterien zur Bewertung von Konzepten, Projekten und Massnahmen erarbeitet, die Gewalttaten unter Alkoholeinfluss - insbesondere in der Öffentlichkeit - entgegentreten und gewalt- und alkoholpräventive Arbeit leisten. Auf Basis dieser Kriterien finden sich nun die Projekte und Konzepte in einer neu erstellten Projektdatenbank, die einen Überblick über sinnvolle Ansätze gewalt- und alkoholpräventiver Arbeit in Deutschland herstellt. (01/2012)

Stadt Zürich - Projekte gegen Jugendgewalt: Der Stadtrat hat 2008 Jahr ein Massnahmenpaket zur Verminderung der Jugendgewalt lanciert und die Taskforce Jugendgewalt eingesetzt. Neben kleineren Projekten hat die Taskforce Jugendgewalt insbesondere drei Grossprojekte «VRZ Plus», «Dienstleistungsangebot für Vereine» und «ZüriCourage» initiiert und vorangetrieben. Im Rahmen des Pilotprojekts «ZüriCourage» intervenieren sip züri-Patrouillen gezielt gegen Jugendgewalt und exzessiven Alkoholkonsum im öffentlichen Raum. Medienmitteilung der Stadt Zürich (1.07.2009)

Diverses

Violence Prevention Alliance (VPA): Das VPA ist ein Netzwerk der WHO zum Thema Gewaltprävention
www.who.int/violenceprevention