Strategie Sucht

Nationale Strategie Sucht: Mit der Agenda Gesundheit2020 will der Bundesrat in Zukunft die Gesundheitsförderung und Krankheitsvorbeugung intensivieren. Das BAG wurde 2014 damit beauftragt, gemeinsam mit seinen Partnern bis im Herbst 2015 eine Nationale Strategie Sucht und bis 2016 die dazu passenden Massnahmen zu entwickeln. Die Strategie wurde seither mit der Unterstützung eines breit abgestützten Expertengremiums erarbeitet, indem die Kantons- und Gemeindevertreterinnen und -vertreter, die Fachverbände, NGOs, Public-Health-Experten sowie weitere suchtpolitische Akteure vertreten waren. Der Bundesrat hat die Nationale Strategie Sucht (pdf, 88S.) Mitte November 2015 verabschiedet. 2016 wurde der Massnahmenplan (pdf, 52S.) dazu entwickelt. Dieser wurde vom Bundesrat zur Kenntnis genommen und dient als Grundlage für die Umsetzung der Strategie. Seite zur Strategie Sucht des BAG.

Monitoring-System Sucht
Das Monitoring-System Sucht begleitet die Umsetzung der Nationalen Strategie Sucht ab 2017 und soll eine evidenzbasierte Kontrolle der Zielerreichung und die weitere strategische Planung der Strategie Sucht ermöglichen. Das Indikatorenset (pdf, 165S.) für das Monitoring-System Sucht findet sich ebenfalls auf dieser Seite

Nationale Strategie Sucht - Gleichgewicht zwischen Eigenverantwortung und Unterstützung: Im Rahmen der bundesrätlichen Agenda «Gesundheit2020» sollen Gesundheitsförderung und Krankheitsvorbeugung intensiviert werden. Dazu gehört auch die Stärkung von Prävention, Früherkennung und Behandlung von Suchterkrankungen. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat in einem partizipativen Prozess eine Nationale Strategie Sucht für die Jahre 2017 bis 2024 erarbeitet, die Mitte November vom Bundesrat verabschiedet wurde. Bis Ende 2016 werden die entsprechenden Massnahmen entwickelt. Spectra Online sprach mit Andrea Arz de Falco, Vizedirektorin des BAG, über die wichtigsten Züge und Ziele der Suchtstrategie. (02/2016)

Nationale Strategie Sucht - öffentliche Anhörung: Die Nationale Strategie Sucht, die das Bundesamt für Gesundheit (BAG) zusammen mit seinen Partnern erarbeitet hat, befindet sich bis der Anhörung. Die Strategie will von den bisherigen Teilpolitiken wegkommen und alle Suchtformen in einen umfassenden Ansatz einbinden. Sie will Abhängigkeit vorbeugen, damit verbundene gesundheitliche Schäden verringern, den betroffenen Menschen die erforderliche Hilfe und Behandlung bereitstellen und negative Auswirkungen auf die Gesellschaft verhindern. Der Strategieentwurf ist nun bis zum 11. Juli 2015 in der öffentlichen Anhörung. Medienmitteilung des BAG, Interview mit Astrid Wüthrich auf Spectra Online zur nationalen Strategie, Artikel auf NZZ Online.

Anhörung Strategie Sucht:
Stellungnahme des Fachverbands Sucht: 2014 hat der Bundesrat im Kontext seines Programms «Gesundheit 2020» entschieden, die Gesundheitsförderung und die Vorbeugung von Krankheiten zu intensivieren. Er hat das Bundesamt für Gesundheit BAG damit beauftragt, gemeinsam mit seinen Partnerorganisationen bis 2015 eine Nationale Strategie Sucht und bis 2016 die dazugehörenden Massnahmenpläne für deren Umsetzung zu erarbeiten. Der Entwurf zur Strategie (Nationale Strategie Sucht 2017 - 2024) liegt nun vor. Gemeinsam mit seinen Mitgliedern und Fachgruppen hat der Fachverband Sucht eine umfassende Stellungnahme (pdf, 10S.) dazu erarbeitet. (05/2015)

Anhörung der Nationalen Gesundheitsdirektorenkonferenz GDK
Anhörung der Vereinigung der kantonalen Beauftragten für Gesundheitsförderung VBGF
Anhörung der Eidg. Kommission für Kinder- und Jugendfragen EKKJ
(Französisch)

Spectra - Nationale Strategien und Präventionsprogramme:
Die aktuelle Ausgabe (Nr. 107, pdf, 16S.) steht zum Download bereit. Aus dem Inhalt: Neue Strategien für NCD (non-communicable diseases) und Sucht; Alkohol, Tabak, Ernährung und Bewegung; Toni Berthel im Gespräch; 5 Fragen an Ursula Koch und Markus Jann.

Herausforderung Sucht

Herausforderung Sucht: Gesellschaftliche Beschleunigung, die uneingeschränkte Verfügbarkeit verschiedenster Produkte, neue Kommunikationsgewohnheiten: die gesellschaftlichen Realitäten ändern sich und bilden neue Herausforderungen, auch für die Suchtpolitik. Vor diesem Hintergrund hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) 2008 eine Steuergruppe beauftragt, ein Leitbild für die künftigen suchtpolitischen Herausforderungen zu verfassen. Das Leitbild (pdf, 108S.) stellt mögliche Ansätze vor, wie auf diese wandelnden sozialen Realitäten und auf neue Suchtformen reagiert werden kann und wie die bisherigen sektoriellen und substanzorientierten Massnahmen in eine suchtpolitische Gesamtperspektive integriert werden können. Eine Kurzversion (pdf, 8S.) ist ebenfalls erhältlich. (06/2010)

Spectra Nr. 82 - Herausforderung Sucht: Die aktuelle Ausgabe (pdf, 12S.) des Newsletters Spectra, Gesundheitsförderung und Prävention, vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) ist online erhältlich. Aus dem Inhalt: Paradigmenwechsel in der Suchtpolitik (09/2010

Publikationen & Positionen

Erklärung von Ascona - 10 Grundsätze für eine moderne Suchtpolitik: Mit der «Erklärung von Ascona» (pdf, 1S.) formulieren Vertreterinnen und Vertreter von Politik und Verwaltung sowie Fachpersonen und Konsumierende eine zukunftsgewandte Perspektive für die schweizerische Suchtpolitik. Die Erklärung ist das Ergebnis einer dreitägigen SuchtAkademie auf dem Monte Verità. Sie strebt an, eine zeitgemässe, ausgewogene Suchtpolitik zu schaffen, die sich auf alle Formen des Konsums bezieht und eine umfassende Schadenminderung bei allen Formen des Konsums zu erreichen. (12/2016)

Podiumsveranstaltung - Suchtpolitik Schweiz - wie weiter?: Am 14. November 2012 haben der Fachverband Sucht und die arud gemeinsam eine Podiumsveranstaltung zur Diskussion der Suchtpolitik in der Schweiz durchgeführt. Anlass war die Publikation der Deutschen Übersetzung des zweiten Berichts der Global Commission on Drug Policy (GCDP) «Der Krieg gegen Drogen und HIV/AIDS». Die Video-Aufzeichnungen der Podiumsveranstaltung stehen zum Download bereit.

Drogenpolitik als Gesellschaftspolitik: Die Eidgenössische Kommission für Drogenfragen EKDF hat die schweizerische Viersäulenpolitik geprägt und begleitet, aber auch weiterentwickelt. Dieses Buch blickt auf diesen Prozess und die Rolle der EKDF als Ideenschmiede der Drogenpolitik zurück. Verschiedene AutorInnen, die an der Ausarbeitung der Drogenpolitik beteiligt und in der Kommission tätig waren, aber auch die Kommissionsarbeit konstruktiv begleiteten, berichten über diese intensiven dreissig Jahre und stellen sich auch zukunftsgewandt soziologische, politologische, ethische und juristische Fragen zu diesem sehr spezifischen schweizerischen Weg. Das Buch kann beim Seismo Verlag bestellt werden. (04/2012)

Suchtpolitik - SuchtMagazin 2/2012: Aus dem Inhalt: Herausforderung Sucht – Stand der Umsetzung in der Schweiz; Drogenpolitik als Gesellschaftspolitik: Rückblick und Ausblick; Drogen- und Suchtpolitik in der Europäischen Union; Einfluss der Schweizer Suchtpolitik im Ausland; Herausforderung Sucht – Umsetzung im Kanton Basel-Stadt; Das Suchtpolitikkonzept Winterthur; Schadensminderung – unverzichtbarer Teil einer kohärenten Suchtpolitik; Das Präventionsgesetz – über dem Abgrund oder auf der Zielgeraden?; Meldebefugnis: «Zwischen strenger Disziplin und sanftem Verständnis»; Ausserhalb des Schwerpunkts: SKOLL - Training zur Selbstkontrolle bei riskantem Konsumverhalten. Der Artikel (pdf, 6S.) "Drogenpolitik als Gesellschaftspolitik: Rückblick und Ausblick" von Sandro Cattacin steht zum Dowload bereit.  Zur Ausgabe

Mountaintops - What the World Can Learn from Drug Policy Change in Switzerland: Die Publikation von Joanne Csete ist online erhältlich. Erschienen im Verlag Open Society Foundations (05/2010)

psychoaktiv.ch: Die Eidgenössische Kommission für Drogenfragen (EKDF) wünscht sich eine übergreifende Suchtpolitik gegenüber sämtlichen psychoaktiven Stoffen. In ihrem Fachbericht sucht die Kommission Wege aus der festgefahrenen Debatte und formuliert neue Empfehlungen. Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ). (2005)

Die nationalen staatlichen Interventionen im Drogen- und Suchtbereich: ein internationaler Vergleich: Bericht (französisch, pdf, 127S.) des Institut universitaire de médecine sociale et préventive (IUMSP Lausanne), welcher im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) erstellt wurde. Gegenstand der Arbeit ist ein vergleichender Überblick verschiedener Länderpolitiken (19 Länder und EU) im Suchtbereich. Ziel der Studie ist es, eine aktuelle Bestandesaufnahme des internationalen Kontextes sowie der bestehenden Modelle, die für die Entwicklung eines nationalen Suchtprogramms in der Schweiz hilfreich sein könnten, zu erstellen. Auf deutsch ist nur eine Zusammenfassung (pdf, 8S.) erhältlich. (2004)

Eine neue Suchtpolitik für die Schweiz?: Grundlagen und Materialien für eine verstärkte Integration der suchtpolitischen Aktivitäten des Bundes. Bericht von Dr. Markus Spinatsch zuhanden des Bundesamtes für Gesundheit (BAG). Kurzfassung (pdf, 8S.), Lange Fassung (pdf, 195S.). (05/2004)