Cannabisabhängigkeit

Cannabisabhängigkeit oft nicht von Dauer: Eine Studie aus den Niederlanden hat aufzeigen können, dass Cannabisabhängigkeit für die meisten Betroffenen nur eine vorübergehende Erscheinung ist. Artikel auf drugcom.de (01/2016)

Tagungsdokumentation: Cannabis zwischen Forschung und Praxis: Dieses Ergebnispapier (pdf, 7S.) fasst Recherchearbeiten zur Tagungsvorbereitung, Ergebnisse der Referate und Diskussionsbeiträge zusammen. Fragestellung der Tagung war, inwieweit eine differenzierte, aber integrierte rationale Beurteilung von Cannabis möglich ist. Dabei ging es zunächst um eine umfassende Darstellung von allgemeinen Risiken und medizinischem Nutzen des Cannabis-Konsums und die Perspektiven möglicher anderer Umgangsweisen mit dem Cannabisthema als Public Health- und Public Order-Aufgabe. Dazu sind Fragen der Verbreitung, der Schäden und Risiken sowie soziokulturelle, ökonomische, rechtssystematische und kriminologische Aspekte bedeutsam. Die Tagung fand am 11.12.2014 in München statt. (05/2015)

laut & leise - Kiffen: Dies das aktuelle Thema der Nummer 1/2015 (pdf, 16S.) von laut & leise, dem Magazin der Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich. Aus dem Inhalt: Die Bircherraffel - Beratung und Unterstützung für Eltern; Die beste Prävention - Wissen vermitteln (Interview mit Oliver Berg); Noch lange nicht zu Ende diskutiert - Neue Modelle der Marktregulierung. (02/2015)

Fördert Tabak die Abhängigkeit von Cannabis? Viele Kiffer betreiben Mischkonsum, ohne sich dessen bewusst zu sein. Denn die meisten Cannabiskonsumierenden rauchen auch Tabak. Doch wie wirkt sich eigentlich das Tabakrauchen auf das Kiffen aus? Könnte Tabak sogar die Entwicklung einer Cannabisabhängigkeit begünstigen? Untersuchungen scheinen diese nah zu legen. Artikel auf drugcom.de (02/2015)

Warum Erwachsene mit dem Cannabiskonsum aufhören: "Ich hätte früher auf die Bremse gehen sollen." Im Nachhinein bereut David, dass er seinen Cannabiskonsum nicht eher aufgegeben hat. Er hatte bereits jahrelang gekifft und war stark mit der Cannabiskultur identifiziert. Kiffen war nicht nur der Konsum einer Droge, vielmehr hat es Davids Lebensstil und Identität geprägt. Für viele Konsumierende ist Kiffen Ausdruck einer bestimmten Lebenshaltung. Doch irgendwann ist trotzdem Schluss. Artikel auf drugcom.de (06/2014)

Vom Tabakrauchen zur Cannabisabhängigkeit: Gibt es so etwas wie Wegbereiter fürs Kiffen? Eine Studie in den Niederlanden hat untersucht, ob Tabak und Alkohol zur Entstehung einer Cannabisabhängigkeit beitragen. Als Risikofaktor konnten sie den Tabakkonsum ausmachen, nicht aber den Alkoholkonsum. Artikel auf drugcom.de (03/2014)

Mit dem Kiffen aufhören - Wille allein reicht nicht: Die meisten Cannabisabhängigen versuchen, ohne fremde Hilfe aus dem Kiffen auszusteigen. Das klappt nur in den wenigsten Fällen auf Anhieb. Warum das so ist, das hat ein aktuelle US-amerikanische Studie untersucht. Artikel auf drugcom.de (12/2013)

Flashbacks durch hochpotenten Cannabis:Manche Kiffer mögen es gerne heftig und bevorzugen spezielle Cannabissorten mit der Extraportion THC. Eine aktuelle Fallstudie eines israelischen Forschungsteams zeigt nun auf, dass nach jahrelangem intensivem Konsum von hochpotentem Cannabis Flashbacks bei Abstinenz auftreten können. Artikel auf drugcom. (07/2011)

Gesundheitliche Auwirkungen

Cannabiskonsum steigert das Risiko einer Schizophrenie: Das Universitätsspital Lausanne (CHUV) zeigt, dass das Risiko einer Schizophrenie durch Cannabiskonsum um 37% steigt. Nicht untersucht wurde die Rolle der Häufigkeit des Konsums, des THC-Gehalts, des Alters der Konsumierenden, der Konsumform oder des Mischkonsums. Bisherige Studien deuten aber darauf hin, dass der THC-Gehalt eine Rolle in der Entwicklung dieser Krankheit spielt. Medienmitteilung des CHUV, Artikel im Molecular Psychatry, Artikel auf 20 Minuten. (01/2017)

Cannabiskonsum verschlimmert Psychose: Ob Kiffen eine längerfristige Psychose verursachen kann oder nicht, ist nicht gänzlich geklärt. Zwei aktuelle Studien zeigen allerdings auf, dass Personen, die gefährdet sind für eine Psychose oder bereits erkrankt sind, besser die Finger von Joints lassen sollten. Beitrag auf Drugcom.de (10/2016)

Cannabis in der Schwangerschaft könnte Hirnentwicklung des Kindes beeinflussen: Die Reifung des Gehirns beginnt im Mutterleib. In einer aktuellen Studie aus den Niederlanden wiesen die Kinder von Müttern, die in der Schwangerschaft gekifft hatten, Veränderungen in der Hirnstruktur auf. Artikel auf drugcom.de (07/2016)

Cannabis und Psychose - ein Gen bestimmt das Risiko: In einer aktuellen Studie konnte nachgewiesen werden, dass Cannabiskonsumierende mehr psychotische Symptome entwickeln, wenn eine bestimmte Genvariante bei ihnen vorliegt. Artikel auf drugcom.de (05/2016)

Die gesundheitlichen und sozialen Auswirkungen von Cannabiskonsum: Die Publikation "The health and social effects of nonmedical cannabis use" der Weltgesundheitsorganisation WHO steht zum Download bereit. (02/2016)

Cannabis verstärkt genetisch bedingtes Psychose-Risiko: Ob man an einer Psychose wie der Schizophrenie erkrankt, hängt unter anderem von den Genen ab. Cannabis, so das Ergebnis einer aktuellen Studie, kann das genetisch bedingte Erkrankungsrisiko zusätzlich erhöhen. Artikel auf drugcom.de (10/2015)

Cannabis verstärkt genetisch bedingtes Psychose-Risiko: Ob man an einer Psychose wie der Schizophrenie erkrankt, hängt unter anderem von den Genen ab. Cannabis, so das Ergebnis einer aktuellen Studie, kann das genetisch bedingte Erkrankungsrisiko zusätzlich erhöhen. Artikel auf drugcom.de (10/2015)

Erhöhtes Psychoserisiko bei hochpotentem Cannabis:Auf die Sorte kommt es an. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie des King's College in London. Hochpotenter Cannabis erhöhe demnach das Psychoserisiko, Haschisch hingegen nicht. Artikel auf drugcom.de (03/2015)

Gesundheitsschäden durch Cannabis:Der Australische Forscher Wayne Hall hat eine Aufsehen erregende Meta-Studie über die Folgen des Cannabis-Konsums veröffentlicht. Darin wurden sämtliche relevanten Ergebnisse der weltweiten Forschung der letzten 20 Jahre unter die Lupe genommen. Die meisten Resultate betreffen den regelmässigen (d.h. täglichen oder fast täglichen) Konsum. Die Studie bestätigt, dass die gesundheitlichen Risiken zunehmen, je tiefer das Einstiegsalter und je regelmässiger der Konsum ist. Artikel von Sucht Schweiz. (11/2014)

THC kann eine temporäre Paranoia auslösen: Wenn andere Menschen ohne Grund als feindselig wahrgenommen werden, könnte eine Paranoia dahinterstecken. Der Cannabiswirkstoff THC kann Auslöser hierfür sein, wie ein Forschungsteam in einer experimentellen Studie nachweisen konnte. Sie vermuten, dass die durch den Wirkstoff ausgelösten Bewusstseinsveränderungen zu Fehlinterpretationen der Wirklichkeit führen. Das Misstrauen in die Umwelt schwinde meist im selben Masse, wie der Wirkstoff den Blutkreislauf wieder verlässt. Artikel auf drugcom.de (09/2014)

Mögliche Zusammenhänge zwischen Cannabiskonsum und Psychose: Weltweit erwischt es etwa einen von Hundert. Das Risiko, an Schizophrenie zu erkranken, ist für alle Menschen mehr oder weniger gleich hoch. Bestimmte Risikofaktoren begünstigen den Ausbruch einer Schizophrenie. Cannabiskonsum wird in der Wissenschaft immer wieder als ein Risiko genannt. Doch ist das wirklich so? Eine neue Studie liefert eine alternative Erklärung für den Zusammenhang zwischen Cannabis und Psychose. Artikel auf drugcom.de (08/2014)

Zusammenhang von Cannabis und Psychose: Kann der Konsum von Cannabis eine Psychose auslösen? Ist Cannabis womöglich eine Ursache für Schizophrenie? In der Wissenschaft werden diese Fragen kontrovers diskutiert. Für viele ForscherInnen ist Cannabis jedoch nur der sprichwörtliche Tropfen, der ein ohnehin fast volles Fass zum Überlaufen bringt. Topthema Oktober 2013 auf drugcom.de

Cannabisabhängigkeit kommt selten allein: Wie typisch die in einer spanischen Studie einbezogenen Cannabisabhängigen sind, lässt sich schwer sagen. Tatsache ist allerdings, dass kaum einer der Beteiligten ausschliesslich Probleme mit dem Kiffen hatte. Andere psychische Erkrankungen könnten demnach weit verbreitet sein unter Cannabisabhängigen. Artikel auf drugcom.de (08/2013)

Wenn die Psychose nach dem Kiffen bleibt: Ein früherer Kiffer ist überzeugt, dass die Droge bei ihm Panikattacken und Verfolgungswahn ausgelöst hat. Wissenschaftler halten einen kausalen Zusammenhang zwischen Cannabiskonsum und psychischen Erkrankungen für plausibel. Artikel auf tagesanzeiger.ch (04/2013)

Zusammenhang zwischen Cannabis und Depression: Macht Kiffen depressiv? Während es viele Belege dafür gibt, dass Cannabiskonsum das Risiko für die Entstehung einer Psychose erhöht, finden sich widersprüchliche Ergebnisse zum Thema Depression. Ein internationales Forschungsteam ist der Frage nun mit Hilfe von Daten schwedischer Rekruten auf den Grund gegangen. Artikel auf drugcom.de (11/2012)

Cannabiskonsumierende mit Angststörung: Studien weisen darauf hin, dass ein vergleichsweise hoher Anteil an Cannabiskonsumierenden unter Angststörungen leidet. Doch was unterscheidet Kiffer mit einer Angststörung von nicht-ängstlichen Konsumentinnen und Konsumenten? Und ist die Angst eher Ursache oder Folge des Konsums? Artikel auf drugcom.de (07/2012)

Cannabis und Gehirn

Cannabis stört die Hirnentwicklung Jugendlicher: Jugendliche befinden sich in einer wichtigen Phase ihrer Entwicklung. Vieles ändert sich. Auch im Gehirn bilden sich neue Strukturen, an denen das körpereigene Endocannabinoid-System beteiligt ist. Kiffen Jugendliche, so scheint der Cannabiswirkstoff THC ungünstig in die Entwicklung des Gehirns einzugreifen. Zwar ist noch nicht vollständig geklärt, ob THC tatsächlich ursächlich zu diesen Veränderungen beiträgt. Versuche an Tieren legen diesen Schluss aber nahe. Artikel auf drugcom.de (01/2017)

Hochpotenter Cannabis im Verdacht Hirnveränderungen zu verursachen: Schädigt Cannabis das Gehirn oder nicht? Einer aktuellen Studie zufolge kommt es darauf an, welche Sorte Cannabis konsumiert wird. Der regelmässige Konsum von hochpotentem Cannabis wurde mit Hirnveränderungen in Zusammenhang gebracht, der Konsum von normalem Cannabis jedoch nicht. Artikel auf Drugcom.de. Auch in der FAZ findet sich ein Artikel zum Gefährdungspotential des Cannabis bei Jugendlichen und wie dieses in der Politik teilweise verharmlost wird. (11/2016)

Belohnungssystem von Kiffern tickt anders: Drogen werden konsumiert, weil sie gute Gefühle erzeugen. Im Gehirn werden bestimmte Areale aktiviert, die als Belohnungssystem bezeichnet werden. Dauerkonsum von Cannabis scheint einer aktuellen Studie zufolge mit Veränderungen in diesem System einherzugehen. Artikel auf drugcom.de (07/2016)

Beeinflusst Cannabis die Gehirnentwicklung? Wie schädlich Cannabis für das Gehirn Jugendlicher ist, ist noch nicht vollständig geklärt. Zwei aktuelle Studien zu diesem Thema geben neue Hinweise. Cannabis scheint demnach nicht in jedem Fall die Gehirnentwicklung zu beeinflussen. Sowohl die Gene als auch das Geschlecht könnten eine Rolle spielen. Beitrag auf drugcom.de (11/2015)

Gehirn erholt sich nach einem Jahr Abstinenz vom Kiffen: Macht Kiffen dumm? Eine Reihe von Studien hat sich mit der Frage beschäftigt, ob der frühe Einstieg in den Cannabiskonsum zu bleibenden kognitiven Einschränkungen führt. Die Ergebnisse einer aktuellen Studie deuten darauf hin, dass Leistungseinbussen bei moderatem Konsum nach längerer Abstinenz wieder verschwinden. Artikel auf drugcom.de (06/2015)

Cannabiskonsum verändert Hirnstoffwechsel: Dank moderner Untersuchungsmethoden können die Auswirkungen des Cannabiskonsums auf den Hirnstoffwechsel heutzutage direkt am Menschen untersucht werden. Wofür früher noch Versuchstiere herhalten mussten, wurden in einer aktuellen Studie „echte“ Kiffer herangezogen. Erstmals konnte am Menschen nachgewiesen werden, dass chronischer Cannabiskonsum die Zahl von Cannabinoid-Rezeptoren im Gehirn reduziert. Artikel (mit Links zur Studie) auf drugcom.de (08/2011)

Jugendschutz

Grundlagenpapier «Jugendschutz im regulierten Cannabismarkt»:Eine Arbeitsgruppe des Dachverbands der offenen Kinder- und Jugendarbeit (DOJ), des Fachverbands Sucht und der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV) hat ein Grundlagenpapier erarbeitet, welches der Frage nach geht, wie diese Massnahmen konkret aussehen können, und welche Aspekte beim Jugendschutz im regulierten Cannabismarkt aus ihrer Sicht zwingend beachtet werden müssen. Das Papier (pdf, 12S.) bietet indes keine Patentrezepte, sondern will einen Beitrag zur Diskussion der damit verbundenen Fragestellungen leisten. (05/2015)

Cannabis als Medizin

Cannabis in der Medizin - Nachgefragt beim BA für Gesundheit: Welche Hürden bestehen aktuell für den medizinischen Einsatz von Cannabis, und sind Änderungen in der Bewilligungspraxis in Sicht? Nachgefragt bei Markus Jann, Leiter Sektion Drogen beim Bundesamt für Gesundheit BAG. Beitrag in der Fernsehsendung Puls. (10/2016)

Cannabinoide als Heilmittel: Metaanalyse: Die Metaanalyse zeigt, dass eine Evidenz von mittlerer Qualität (3/4 Einheiten) vorliegt, die die Verwendung von Cannabinoiden als Heilmittel zur Behandlung von chronischen Schmerzen und Spastizität stützt. Weiter liegt eine Evidenz von geringer Qualität (2/4 Einheiten) vor, die Cannabinoide mit Verbesserungen bei Übelkeit und Erbrechen infolge Chemotherapie, Gewichtszunahme bei HIV/AIDS-Patientinnen und Patienten, Schlafstörungen sowie Tourette-Syndrom assoziieren. Cannabinoide sind zudem mit einem erhöhten Risiko für vorübergehende unerwünschten Wirkungen assoziiert. Die Metanalyse (pdf, 19S.) und Übersichtsarbeit wurde vom BA für Gesundheit finanziert. (02/2016)

Biografieliste

Cannabis Literaturliste (wechselnde pdf-Datei) der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS)