International

  • Weltgesundheitsorganisation (WHO)
    Alkoholseite der WHO

    Alcohol Policy Timeline Database: In dieser Datenbank der WHO sind wichtige Eckpunkte und Entscheide nationaler Alkoholpolitiken der Region Europa abrufbar.

    Globale Alkohol Strategie der WHO: Im Kampf gegen den Alkoholmissbrauch fordert die Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Verbot von Sonderangeboten für alkoholische Getränke. Auch müsse ausdrücklich an Jugendliche gerichtete Alkoholwerbung untersagt werden, heisst es in einer von der UN-Organisation in Genf verabschiedeten Strategie (pdf, 24S.). In dem nicht bindenden Dokument werden die 193 Mitgliedstaaten aufgefordert, die Verbote auf nationaler Ebene umzusetzen. Medienmitteilung der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Mitteilung der European Alcohol Policy Alliance eurocare, Mitteilung von Alcohol, Drugs and Developement (ADD), Mitteilung auf n-tv.de. (05/2010).
  • GAPA - The Global Alcohol Policy Alliance
    GAPA setzt sich für eine weltweite Reduzierung von alkoholbedingten Schäden ein. Auf dieser Seite informiert GAPA über die weltweite Alkoholpolitik und stellt einige Publikationen als Downloads zur Verfügung. Einige Länderberichte über Konsum und Produktion sind ebenfalls erhältlich.
    www.globalgapa.org

    The Globe (von GAPA) - The Global Alcohol Policy Alliance's international magazine on Alcohol. Das Magazin ist gratis und online erhältlich.
  • Internationale Deklaration zur Alkoholpolitik: Zwischen dem 7. und 9. Oktober 2013 fand in Seoul, die dritte globale Alkoholpolitik-Konferenz statt. Zum Thema der Konferenz "From Local and National Action to Global Change" haben die Teilnehmenden eine Deklaration veröffentlicht. Die Seoul Declaration ist online auf Englisch erhältlich. (10/2013)

Europa

Die Europäische Kommission
EU-Gesundheitsportal
--> Alkohol
--> Policy
--> Alcohol Library

Weltgesundheitsorganisation - Regionalbüro für Europa
Seite zum Alkoholkonsum

Eurocare - European Alcohol Policy Alliance
Auf dieser Seite erhalten sie statistische und politische Informationen über den Alkoholkonsum in den Ländern von Europa (in Englisch).
www.eurocare.org

European Centre for Monitoring Alcohol Marketing (EUCAM): Auf dieser Seite können Fachleute und NGOs einen Überblick über vorhandene Information zur Wirkung der Alkoholwerbung finden. Dazu gehören Zusammenfassungen von wissenschaftlichen Artikeln, Berichte von NGOs, Organisationen von Regierungen und der Wirtschaft. Weiter gibt es Informationen über die Regulierung der Alkoholwerbung auf der Ebene der EU und auf nationaler Ebene. EUCAM wurde 2007 von der National Foundation for Alcohol Prevention STAP (Holland) gegründet und wird von diversen NGOs unterstützt.
www.eucam.info

Alkoholpolitische Regelungen in Europa: Die europäischen Staaten sind weitgehend autonom in der Gestaltung ihrer nationalen Alkoholpolitik. Diese Datenbank vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) soll einen Überblick über die alkoholpolitische Situation in ausgewählten europäischen Staaten und einen Vergleich zwischen den verschiedenen Ländern ermöglichen.

Strategie gegen Alkoholmissbrauch
Der Gesundheitsausschuss des EU-Parlaments hat im Frühjahr 2015 einen Initiativbericht für eine "Alkoholstrategie 2016–2022" verabschiedet, der auch von der Mehrheit im Plenum mitgetragen wird. Damit fordert er die Kommission zum Handeln auf, der nur noch wenige Monate Zeit bleiben, darauf zu reagieren. Artikel auf Zeit Online (11/2015).

EU - Aktionsplan Alkohol für jugendliche TrinkerInnen: Die Publikation (pdf, 31S.) "Action Plan on Youth Drinking and on Heavy Episodic Drinking (Binge Drinking)" steht zum Download bereit. Der Aktionsplan hat eine Laufzeit von 2 Jahren und dient den Mitgliedsländern zur Erreichung der Ziele der EU-Strategie. (09/2014)

Europäischer Aktionsplan zur Verringerung des schädlichen Alkoholkonsums (2012–2020): Der Europäische Aktionsplan wurde von den 53 Mitgliedstaaten in der Europäischen Region der WHO gebilligt. Er besteht aus einer Reihe evidenzbasierter Grundsatzoptionen gegen schädlichen Alkoholkonsum. Der Aktionsplan knüpft eng an die zehn Handlungsfelder der globalen Strategie an, welche die Weltgesundheitsversammlung im Mai 2010 zur Reduktion des schädlichen Alkoholkonsums annahm.

Europäische Alkohol-Aktionspläne in der Praxis: Die Präsentationen des 12 Meetings des "Comitee on National Alcohol Policy and Action" vom Oktober 2013 in Luxembourg stehen zum Download bereit. (11/2013)

Publikationen

  • Bericht zur Alkoholpolitik in den europäischen Ländern: Die Publikation "European Report on Alcohol Policy. A Review" der European Alcohol Policy Alliance Eurocare steht zum Download bereit. (01/2017)
  • Alkohol und Gesundheit in der EU: Der Bericht "alcohol and health in 35 European countries 2013" des Regionalbüros Europa der Weltgesundheitsorganisation steht zum Download bereit. (07/2013)
  • Frauen und Alkohol in der EU: Dieser Policy Brief (Englisch, pdf, 7S.) des European Institute of Women's Health betrachtet das Verhältnis von Frauen und Alkohol (Konsum und Konsummuster, Trends, Auswirkungen auf die Gesundheit usw.). (07/2013)
  • Europäisches Alkohol- und Gesundheitsforum: Das vierte europäische Forum fand am 23. November in Brüssel statt. Ein Flash-Report und die Publikation "European Alcohol and Health Forum - Highlights" stehen zum Download bereit. (12/2012)
  • Manifest für eine wirksame Alkoholpolitik in Europa: Anlässlich der 5. Europäischen Konferenz über Alkoholpolitik in Stockholm lancierten 71 Forschende aus 14 europäischen Ländern ein alkoholpolitisches Manifest (Englisch, pdf, 4S.) Dieses basiert auf Ergebnissen aus Forschungsarbeiten, welche im Rahmen des europäischen Projekts Amphora (Alcohol Measures for Public Health Research Alliance) ausgeführt wurden. Streiflicht von Sucht Schweiz. (12/2012)
  • Alkohol in der Europäischen Union: Der Bericht "Alcohol in the European Union. Consumption, harm and policy approaches" steht zum Download bereit. Herausgeber ist das Regionalbüro der WHO in Europa. Medienmitteilung zur Publikation. (03/2012)

Deutschland

Drogenbeauftragte der Bundesregierung
Themen-Schwerpunkt: Alkohol

Kein Alkohol unter 18 Jahren gefordert: Die Deutsche Hauptstelle für Alkohol DHS fordert eine einheitliche Altersgrenze von 18 Jahren für die Alkoholabgabe (gemäss europäischem Standard). Wissenschaftliche Analysen weisen für jugendlichen Alkoholkonsum derart weitreichende Schäden nach, dass die gegenwärtige Sonderregelung in Deutschland die fachlichen Mindestanforderungen an Prävention und Jugendschutz nicht erfüllt. Das Positionspapier (pdf, 12S.) wurde inzwischen von acht nationalen und internationalen Fachgesellschaften mitgezeichnet. (06/2016)

Deutschland: Jahrbuch Sucht: Deutschland: Die Lust auf Zigaretten, Bier, Wein und Schnaps ist in Deutschland ungebrochen: Statistisch gesehen lässt sich jeder Bundesbürger rund 137 Liter alkoholische Getränke im Jahr schmecken - und raucht rund 1000 Zigaretten. Das geht aus dem neuen Jahrbuch Sucht der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen DHS hervor. Damit ist die Alkoholmenge nach den jüngsten Zahlen im Vergleich zum Jahr davor lediglich um 0,2 Prozent zurückgegangen. Beim Zigarettenkonsum verzeichneten die Autoren sogar einen Anstieg um rund zwei Prozent. Weiter plädiert die DHS dafür, dass Tabakprodukte aus dem TTIP Abkommen ausgeschlossen werden sollen. Beitrag auf Konturen.de, Artikel auf Spiegel Online (04/2016)

Nationale Strategie zur Drogen- und Suchtpolitik: Die Nationale Strategie (pdf, 75S.) hat das Bundeskabinett passiert. Die Strategie wurde von der Drogenbeauftragten der Bundesregierung zusammen mit dem Bundesministerium für Gesundheit entwickelt. Sie beschreibt die Grundlagen und Herausforderungen der Drogen- und Suchtpolitik der nächsten Jahre und löst den Aktionsplan Drogen und Sucht von 2003 ab. Hauptziele der Strategie sind die Reduzierung des Konsums legaler und illegaler Suchtmittel sowie die Vermeidung drogen- und suchtbedingter Probleme. Medienmitteilung der Drogenbeauftragten. (02/2012)