Gesetzliche Grundlagen

Rechtliche Grundlagen zu Tabakprodukten und Zuständigkeiten
Angesichts der in den letzten 40 Jahren gesammelten wissenschaftlichen Erkenntnisse erscheint es heute undenkbar, Tabakwaren wie alltägliche Konsumgüter zu regeln. Die geltende Rechtslage dieser Produkte ist von der Vergangenheit geprägt und betrifft mehrere Gesetze und Verordnungen in unterschiedlichen Bereichen. Die neue Tabakverordnung wurde 2004 in Kraft gesetzt. Verschiedene Behörden vollziehen auf eidgenössischer und kantonaler Ebene das geltende Recht. Seite des BAG.

Adressen

Bundesamt für Gesundheit (BAG)  
Tabakseite des BAG

Eidgenössische Kommission für Tabakprävention (EKTP)
Die Kommission berät den Bundesrat, und setzt sich aus Expertinnen und Experten aus verschiedenen Kreisen zusammen, die sich für die Tabakprävention einsetzen und von der Tabakindustrie unabhängig sind.
www.bag.admin.ch/themen/drogen/00041/00612/00768/

Pro Aere
Schweizerische Gesellschaft für rauchfreie Luft und gegen die Tabaksucht
www.proaere.ch

Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz AT
www.at-schweiz.ch

Lungenliga Schweiz
www.lung.ch 

Schweizerische Krebsliga
www.swisscancer.ch

Nationales Programm Tabak NPT

Nationales Programm Tabak NPT 2008-2016: «Die tabakbedingten Todes- und Krankheitsfälle in der Schweiz sind reduziert.» So kurz und bündig ist die Mission des Nationalen Programms Tabak 2008-2012 (NPT). Der Bundesrat hat das Programm im Juni 2008 verabschiedet und das Bundesamt für Gesundheit (BAG) arbeitet seither mit seinen Partnern zusammen an dessen Umsetzung. Wie entwickeln sich Tabakkonsum und -prävention zurzeit in der Schweiz? Was ist im Rahmen der Umsetzung bereits an die Hand genommen worden? Was steht noch bevor? Der Bundesrat hat im Juni 2012 entschieden, das nationale Präventionsprogramm bis 2016 zu verlängern.

Tabakpräventionskampagne «Ich bin stärker»: Mehr als die Hälfte aller Personen, die regelmässig rauchen, möchten damit aufhören. Mit dem Slogan «Ich bin stärker» motiviert die neue Tabakpräventionskampagne Rauchende dazu, auf den Tabakkonsum zu verzichten, und bietet dabei auch Unterstützung an. Die auf drei Jahre ausgelegte Kampagne wird vom Bundesamt für Gesundheit in Zusammenarbeit mit den Kantonen und den in der Tabakprävention tätigen Nichtregierungsorganisationen (NGO) lanciert. Medienmitteilung des BAG, www.smokefree.ch. Die Kampagne und deren Sinnhaftigkeit wird in den Medien breit diskutiert: Beitrag auf Echo der Zeit, Beitrag der Tagesschau, Artikel auf NZZ Online, Artikel auf tagesanzeiger.ch (02/2015)

Bericht zum Nationalen Programm Tabak: Der neue Bericht 2008–2012 (pdf, 44S.) des Nationalen Programms Tabak zeigt auf, was die verschiedenen Partner des Präventionsprogramms in den letzten fünf Jahren gemeinsam erreicht haben und argumentiert warum die Prävention für die Gesundheit der Bevölkerung unabdingbar ist. (04/2013)

Evaluation Programme Alkohol und Tabak sowie des Massnahmenpakets Drogen: Der Schlussbericht "Evaluation der Nationalen Programme Alkohol und Tabak 2008-2012 sowie des Massnahmenpakets des Bundes zur Verminderung der Drogenprobleme 2006-2011" zuhanden des Bundesamtes für Gesundheit steht zum Download bereit. (04/2012)

Evaluation der Tabakpräventionskampagne 2009 „Eigentlich logisch - weniger Rauch, mehr Leben: Die Evaluation zeigt, dass das Hauptziel der BAG-Kampagne, den gesellschaftlichen Wandel „Nichtrauchen ist selbstverständlich" im Alltag weiter zu festigen, klar erreicht wird. Die meisten Ziele bezüglich Wahrnehmung und Akzeptanz sind auf gutem Niveau erreicht, Handlungsbedarf besteht jedoch bezüglich Motivierungs-Wirkung. Im Vergleich mit der Evaluation 2008 erreichen fast alle vergleichbaren Ziele Werte auf demselben Niveau. Die Optimierungsmassnahmen aufgrund der Evaluation 2008 (TV-Spots, persönliche Testimonials) haben sich insbesondere bezüglich Wahrnehmung und Sympathie positiv ausgewirkt. (03/2010)

Nationales Programm zur Tabakprävention 2001-2008: Ziel dieses Schlussberichts (pdf, 28S.) ist es, die Entwicklung der Schweizer Tabakprävention im Zeitraum 2001 bis 2008 umfassend zu beurteilen und deren aktuellen Stand zu reflektieren. (01/2010)