Ressourcenquellen für Substanzinfos

Drugs - just say know -  informiert über psychoaktive Substanzen, ihre Wirkungen, Nebenwirkungen und Risiken und weist auf die Möglichkeiten zum Safer Use hin.
www.know-drugs.ch

Sucht Schweiz
Unter der Rubrik Infos und Fakten sind zahlreiche Informationen zu Substanzen und Verhaltensformen erhältlich.
www.suchtschweiz.ch

Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS)
Hier finden Sie Detailangaben zu einzelnen Suchtmitteln bzw. zu Suchtverhalten.
www.dhs.de/suchtstoffe-verhalten.html

DrugScope
Informationen zu scheinbar jeder erdenklichen Substanz (Englisch)
www.drugwise.org.uk/drugsearch-encyclopedia/

Erowid.org - US-amerikanische Online Bibliothek
Sehr ausführliche Seite. Nebst der Beschreibung von Substanzen finden sie Informationen über die chemischen Zusammensetzungen der Substanzen, Fotografien sowie eine Rubrik mit häufig gestellten Fragen.
www.erowid.org

Statistiken

Statistiken über mehrere Substanzen

Suchtmonitoring 2015 - Konsum von Alkohol, Tabak und illegalen Drogen in der Schweiz: In der Schweiz raucht ein Viertel der Bevölkerung, und ein Fünftel weist einen risikoreichen Alkoholkonsum auf, wie das Suchtmonitoring für das Jahr 2015 (pdf, 192S.) zeigt. Seit einigen Jahren verharrt dieses Konsumverhalten somit auf hohem Niveau. Die Auswirkungen wiegen schwer: Rauchen und Alkohol sind zentrale Risikofaktoren für nichtübertragbare Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Beitrag (pdf, 2S) im BAG-Bulletin 41/2016. Die wichtigsten Daten aus dem aktuellen Monitoring wurden vom BAG in einem Kurzfilm anschaulich dargestellt. (10/2016)

Schweizer Suchtpanorama 2016: Welches sind die aktuellen Konsumtrends bei Alkohol, Tabak und illegalen Drogen in der Schweiz? Welche Probleme manifestieren sich beim Geldspiel und Internetgebrauch? Das jährlich erscheinende Schweizer Suchtpanorama (pdf, 20S.) nimmt sich dieser und weiterer Fragen an, liefert neuste Fakten und Zahlen, stellt Zusammenhänge her und kommentiert. Die Darstellung der einzelnen Bereiche mündet in eine übergreifende Medienmitteilung, ein Fazit, das auch die Rolle der Politik kritisch anspricht. Medienmitteilung von Sucht Schweiz. Artikel im Bund. Im Tagesgespräch auf Radio SRF1: Irene Abderhalden (Sucht Schweiz) und Natasja Sommer (Japan Tobacco International) über Tabak-Werbeverbote. (02/2016)

Zahlen zum Konsum von Alkohol, Tabak und illegalen Drogen in der Schweiz: Im Oktober 2015 sind die neuen Daten 2014 (pdf, 183S.) zum Konsum von Alkohol, Tabak und illegalen Drogen in der Schweiz veröffentlicht worden. Im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit hat Sucht Schweiz im Rahmen des Suchtmonitorings die Umfragen durchgeführt. Bemerkenswertestes Resultat ist der Anstieg des Alkohol- und Tabakkonsums bei 15-19-jährigen. Neu sind auch die Daten zu E-Zigaretten (nur auf Französisch) speziell ausgewertet worden. Medienmitteilung von Sucht Schweiz. Artikel auf Spectra Online. (10/2015)

Gefährlichkeitsabschätzungen von Substanzen

Gefährlichkeitsabschätzungen psychoaktiver Substanzen: Die Eidgenössische Kommission für Drogenfragen (EKDF) setzt sich seit ihrem Bestehen für einen rationaleren Umgang der Gesellschaft mit psychoaktiven Substanzen ein. Als Folge der neuesten Studie (pdf, 106S.) zur Gefährlichkeit psychoaktiver Substanzen hält die Kommission fest, dass die aktuelle auf Verboten beruhende Gesetzgebung zu Drogen für künftige Herausforderungen nicht mehr ausreicht. Sie fordert entsprechend, dass für alle heute illegale Substanzen Regulationsmodelle entwickelt werden, die diese zugänglich und staatlich kontrollierbar machen. Ergänzend soll die Politik weiterhin selbstverantwortliches Handeln fördern sowie vulnerable Gruppen schützen und suchtkranken Menschen die notwendige Hilfe zusichern. Medienmitteilung der EKDF. (12/2015)

Gibt es eine Rangfolge der Schädlichkeit von Suchtmitteln?: Ist Alkohol schädlicher als Heroin? Diese scheinbar einfache Frage ist Teil einer aktuellen Debatte in der Suchtforschung. Ausgelöst wurde der Disput durch die Veröffentlichung einer wissenschaftlichen Rangliste, in der Drogen ihrer Schädlichkeit nach aufgelistet werden. Zwei Wissenschaftler und eine Wissenschaftlerin aus den USA haben diese Skala in einem Artikel heftig kritisiert. Artikel auf drugcom. (09/2011)

Risikobewertung von neuen psychoaktiven Substanzen: Die neuen Leitlinien (pdf, 92S.) für die Risikobewertung neuer psychoaktiver Substanzen sind online auf der Website der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) erhältlich. (3/2010)

Suchtmodelle und -theorien

Wie werden Menschen süchtig? Nicht jeder, der abends ein Glas Wein trinkt, wird zum Alkoholiker. Warum wird der eine süchtig, der andere nicht? Welche Rolle spielen dabei genetische Veranlagung, Charakter und soziales Umfeld? Die Forschung weiss immer mehr über die neurochemischen Prozesse im Gehirn, die das Suchtverhalten steuern. Was folgt daraus für Prävention und Therapie? Dies diskutieren namhafte Wissenschaftler in einem Beitrag des Radiosenders SWR2. Der Beitrag ist als Audiofile erhältlich. (01/2014)

Suchtmodelle und -theorien: Die Publikation (Englisch) "Models of addiction" der Europäischen Beobachtungstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) steht zum Download bereit. (07/2013)

Diverses

Drogen im Abwasser: 50 Städte im Vergleich: London ist nach einer Studie die europäische Hauptstadt des Kokains – aber nur von Montag bis Freitag. An den Wochenenden hingegen ist die belgische Stadt Antwerpen auf Platz eins. Zürich folgt kurz darauf auf Platz drei. Das ergab eine Untersuchung von kommunalen Abwässern auf Spuren von Kokain und anderen Drogen. Dies zeigt eine Studie der Europäischen Drogenbeobachtungsbehörde (EMCDDA). Artikel auf tagi.ch, Artikel der FAZ. (12/2016)

laut & leise: Sucht im Gedächtnis: Dies das aktuelle Thema der Nummer 1/2016 (pdf, 16S., 1M) von laut & leise, dem Magazin der Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich. Aus dem Inhalt: Wohlfühleffekte im Gehirn: Erkenntnisse der Hirnforschung; Sucht im Gedächtnis: Interview mit Dr. med. Oliver Bilke-Hentsch; Das jugendliche Gehirn im Wandel. (04/2016)

Warum der Konsum von Stimulanzien generell schädlich ist: Hellwach und vor Energie strotzend, dieses Gefühl wird wohl von den meisten Menschen als angenehm empfunden. Stimulanzien wie Amphetamin, Crystal Meth, Kokain oder Ecstasy versprechen genau das: Sie wirken aufputschend und vermitteln das Gefühl von Stärke und Selbstbewusstsein oder verstärken das Gefühl der Nähe zu anderen Menschen. Doch der schnelle Kick hat seine Schattenseiten, die gerne unterschätzt werden. Beitrag auf drugcom.de (02/2016)

Soziodemografische Einflussfaktoren auf den Substanzkonsum der Schweizer Bevölkerung: Um den Zusammenhang zwischen soziodemografischen Merkmalen und Substanzkonsum in der Schweizer Gesamtbevölkerung auf Basis der Schweizerischen Gesundheitsbefragung (SGB) 2012 zu untersuchen, hat Sucht Schweiz im Auftrag des BAG ein Bericht (pdf, 55.) erstellt. Als soziodemografische Merkmale wurden Alter, Geschlecht, Migrationsstatus, Zivilstand, Bildungsstand, Einkommen, Erwerbsstatus, Sprachregion und Gemeindegrösse ausgewählt. (03/2015)

Mortalität unter problematischen Drogenkonsumierenden: Die Publikation "Mortality among drug users in Europe: new and old challenges for public health" der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle steht zum Download bereit. (02/2015)

Gläubige konsumieren weniger Drogen als Atheisten: Unter jungen Schweizer Männern, die sich als gottesgläubig bezeichnen, gibt es weniger Raucher, Kiffer und Ecstasy-Konsumenten als unter Gleichaltrigen, die sich als Atheisten betrachten. Der Glaube ist ein Faktor, der vor Suchtverhalten schützt. Zu diesem Schluss gelangt eine vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstützte Studie. Medienmitteilung des SNF. (10/2013)

Drogenabhängigkeit: Die Suchtmedizinische Reihe der deutschen Hauptstelle für Suchtfragen DHS möchte die verschiedenen ärztlichen und psychosozialen Berufsgruppen bei der Betreuung dieser Patientengruppen unterstützen. Die aktuelle Publikation zum Thema "Drogenabhängigkeit" steht zum Download bereit. (08/2013)

Kulturen der Sucht: Eine soziologische Betrachtung: Süchtig nach etwas sein, ist häufig dann negativ konnotiert, wenn es sich um Rauschmittel handelt. Problemlos hingegen scheinen beispielsweise die Sucht nach Liebe oder Freundschaft. Woher aber kommt der menschliche Hang zur Sucht? Dirk Baecker hat sich mit den kulturellen und soziologischen Mechanismen von Sucht beschäftigt und erläutert im Interview die Verbindung beider Fachbereiche. (07/2013)