Nationales Programm Tabak NPT

Nationales Programm Tabak NPT 2008-2016: «Die tabakbedingten Todes- und Krankheitsfälle in der Schweiz sind reduziert.» So kurz und bündig ist die Mission des Nationalen Programms Tabak 2008-2012 (NPT). Der Bundesrat hat das Programm im Juni 2008 verabschiedet und das Bundesamt für Gesundheit (BAG) arbeitet seither mit seinen Partnern zusammen an dessen Umsetzung. Wie entwickeln sich Tabakkonsum und -prävention zurzeit in der Schweiz? Was ist im Rahmen der Umsetzung bereits an die Hand genommen worden? Was steht noch bevor? Der Bundesrat hat im Juni 2012 entschieden, das nationale Präventionsprogramm bis 2016 zu verlängern.

Tabakpräventionskampagne «Ich bin stärker»: Mehr als die Hälfte aller Personen, die regelmässig rauchen, möchten damit aufhören. Mit dem Slogan «Ich bin stärker» motiviert die neue Tabakpräventionskampagne Rauchende dazu, auf den Tabakkonsum zu verzichten, und bietet dabei auch Unterstützung an. Die auf drei Jahre ausgelegte Kampagne wird vom Bundesamt für Gesundheit in Zusammenarbeit mit den Kantonen und den in der Tabakprävention tätigen Nichtregierungsorganisationen (NGO) lanciert. Medienmitteilung des BAG, www.smokefree.ch. Die Kampagne und deren Sinnhaftigkeit wird in den Medien breit diskutiert: Beitrag auf Echo der Zeit, Beitrag der Tagesschau, Artikel auf NZZ Online, Artikel auf tagesanzeiger.ch (02/2015)

Bericht zum Nationalen Programm Tabak: Der neue Bericht 2008–2012 (pdf, 44S.) des Nationalen Programms Tabak zeigt auf, was die verschiedenen Partner des Präventionsprogramms in den letzten fünf Jahren gemeinsam erreicht haben und argumentiert warum die Prävention für die Gesundheit der Bevölkerung unabdingbar ist. (04/2013)

Evaluation Programme Alkohol und Tabak sowie des Massnahmenpakets Drogen: Der Schlussbericht "Evaluation der Nationalen Programme Alkohol und Tabak 2008-2012 sowie des Massnahmenpakets des Bundes zur Verminderung der Drogenprobleme 2006-2011" zuhanden des Bundesamtes für Gesundheit steht zum Download bereit. (04/2012)

Evaluation der Tabakpräventionskampagne 2009 „Eigentlich logisch - weniger Rauch, mehr Leben: Die Evaluation zeigt, dass das Hauptziel der BAG-Kampagne, den gesellschaftlichen Wandel „Nichtrauchen ist selbstverständlich" im Alltag weiter zu festigen, klar erreicht wird. Die meisten Ziele bezüglich Wahrnehmung und Akzeptanz sind auf gutem Niveau erreicht, Handlungsbedarf besteht jedoch bezüglich Motivierungs-Wirkung. Im Vergleich mit der Evaluation 2008 erreichen fast alle vergleichbaren Ziele Werte auf demselben Niveau. Die Optimierungsmassnahmen aufgrund der Evaluation 2008 (TV-Spots, persönliche Testimonials) haben sich insbesondere bezüglich Wahrnehmung und Sympathie positiv ausgewirkt. (03/2010)

Nationales Programm zur Tabakprävention 2001-2008: Ziel dieses Schlussberichts (pdf, 28S.) ist es, die Entwicklung der Schweizer Tabakprävention im Zeitraum 2001 bis 2008 umfassend zu beurteilen und deren aktuellen Stand zu reflektieren. (01/2010)

Projekte

Projektdatenbank des Tabakpräventionsfonds (TPF): Mit der TPF-Projektdatenbank finden Sie Projekte nach verschiedenen Kriterien (Förderbereich, Zielgruppe, Setting) oder ganz einfach via Volltextsuche. Der Tabakpräventionsfonds wurde von Bundesamt für Gesundheit eingerichtet, um insbesondere Präventionsmassnahmen zu finanzieren, die den Einstieg in den Tabakkonsum verhindern, den Ausstieg fördern und die Bevölkerung vor Passivrauch schützen.

31. Mai ist Weltnichtrauchertag
Infos zu diesem Tag sind auf den Seiten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erhältlich

Westschweiz - Dank Facebook ohne Zigarette: Eine neue Rauchstopp-Kampagne setzt auf den positiven Druck von Gruppen im Facebook. Das Projekt wurdeam 27. Januar in allen französischsprachigen Kantonen lanciert. Ein erster Versuch im Wallis im vergangenen Herbst verlief ermutigend. Über tausend Walliserinnen und Walliser haben mitgemacht und mehr als ein Drittel hat seither keine Zigarette mehr angerührt. Filmbeitrag auf Schweiz Aktuell, Medienmitteilung der CIPRET Valais. (01/2016)
www.jarretedefumer.com

E-Learning-Portal zur Tabakprävention: Das Lernangebot sensibilisiert für die Problematik des Tabakkonsums und vermittelt grundlegende Kenntnisse aus dem Bereich der Prävention. Die Fachleute werden befähigt, in ihrem Arbeitsalltag den notwendigen Handlungsbedarf zu erkennen und allenfalls zielorientiert an weitere Angebote zu vermitteln. Das Angebot steht sowohl Einzelpersonen als auch Fachstellen und Weiterbildungsinstitutionen kostenlos zur Verfügung.
www.tabaction.ch

Experiment "NichtRauchen"  - Wettbewerb in Schulklassen
Ziel des Wettbewerbs ist es, Jugendliche zu motivieren und zu belohnen, wenn sie gar nicht erst mit dem Rauchen beginnen oder damit aufhören. Es gilt, als ganze Gruppe oder Klasse kollektiv während acht Monaten, und möglichst auch danach, auf Glimmstängel zu verzichten.
www.experiment-nichtrauchen.ch

Dieser Wettbewerb findet auch auf Europäischer Ebene statt. Informationen dazu finden sie unter www.smokefreeclass.info. Der Wettbewerb wird durch die Europäische Kommission im Rahmen des Programms "Europa gegen den Krebs" gefördert

feelreal - Tabakpräventionsprojekt für junge Frauen
feelreal ist ein Tabakpräventions- und Rauchstopp-Projekt der Lungenliga beider Basel für junge Frauen zwischen 13 und 25 Jahren. Es führt jungen Frauen an Events mittels Aging-Software am eigenen Gesicht vor Augen, wie unterschiedlich der Alterungsprozess von Nichtraucherinnen und Raucherinnen verläuft. Die Events werden von der Lungenliga beider Basel überregional in Zusammenarbeit mit anderen Fachstellen organisiert.
www.feelreal.ch

Rauchfreie Lehre
Das Projekt Rauchfreie Lehre richtet sich an Lernende zwischen 14 und 19 Jahren sowie an Ausbildungsverantwortliche in Unternehmen und Berufsfachschulen. Rauchfreie Lehre begleitet Lernende durch ihre Berufsausbildung und motiviert sie, während Arbeit und Freizeit rauchfrei zu bleiben oder zu werden.
www.rauchfreielehre.ch

Unternehmen Rauchfrei
Die Lungenliga bietet umfassende Lösungen an für Unternehmen in der ganzen Schweiz. Ausstiegswillige Raucherinnen und Raucher werden beim Rauchstopp unterstützt.
www.unternehmenrauchfrei.ch