Informationen zur Substanz

Sucht Schweiz
Infos und Fakten zu Kokain

Saferparty
saferparty.ch informiert neutral über bewusstseinsverändernde Substanzen und Risiken des Substanzkonsum. Informationen zu Kokain.

Kokain Streckmittel: In diesem Infoblatt (pdf, 3S.) werden die häufigsten Streckmittel von Kokain und deren Wirkung beschrieben. Am meisten treten Levamisole und Phenacetin als Streckmittel auf. Die Ergebnisse fassen die Resultate der Kokainproben von Saferparty zusammen. (07/2012)

Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. (DHS)
Überblick zur Geschichte und Herkunft von Kokain. Informationen zur Substanz, Konsumformen und zu den Effekten, Risiken und langfristigen Folgeschäden des Konsums von Kokain.

Drug Profile der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBBD)
Drug Profile zu Kokain & Crack
Drug Profile zu Synthetische Kokain-Derivate

Kokain auf Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Kokain

Erowid - Cocaine
Die englischsprachige Website ist eine Online-Datenbank mit Informationen zu psychoaktiven Substanzen und verwandten Themen. Zahlreiche Informationen zu Kokain & Crack

Broschüren

Im Fokus "Kokain": Wie wirkt Kokain? Macht es körperlich und psychisch abhängig? Was für Folgeschäden können auftreten? Was kann die Prävention tun? Diese Broschüre ist online (pdf, 4S.) erhältlich und kann bei Sucht Schweiz bestellt werden. (2011)

Flyer Kokain: Dieser Flyer (pdf, 2S.) für Jugendliche enthält Kurzinformationen über die Wirkung von Kokainkonsum und die damit verbundenen Risiken. Der Flyer kann bei Sucht Schweiz bestellt werden. (2012)

Kokain - Die feine Linie...zwischen "ab und zu" und "immer mehr": Dieser faltbare Flyer (pdf, 2S.) von Sucht Schweiz enthält wichtige Informationen über die Wirkung und Risiken von Kokain. Der Flyer kann auch in gedruckter Form bei Sucht Schweiz bestellt werden. (2013)

Beratung & E-Intervention

Basel: Kokainsprechstunde
Die Kokainsprechstunde ist ein Angebot der Suchthilfe Region Basel (SRB).

Winterthur: Kokainsprechstunde
Ein Angebot der Integrierten Suchthilfe Winterthur isw.

Snow Control - Ein Online-Tool zur Selbsthilfe bei Problemen mit Kokain
Kokain ist in der Schweiz in allen sozialen Schichten seit Jahren weit verbreitet. Als Ergänzung zu bestehenden ambulanten Therapiemöglichkeiten steht Personen mit problematischem Konsum jetzt in der Region Zürich die webbasierte Selbsthilfeoberfläche Snow Control zur Verfügung.
www.snowcontrol.ch

Literatur zu Behandlung

Empfehlungen für die ambulante Behandlung von Kokainabhängigen: Empfehlungen der Kokainsprechstunde Winterthur. Diese Empfehlungen (pdf, 12S.) stützen sich auf das unten genannte Behandlungsmanual der NIDA
www.kokain-winterthur.ch

Kokainbehandlung: Die Homepage von FOSUMOS wurde spezifisch als Unterstützung für Hausärzte sowie Notfallärzte, Apotheker, Gesundheitsdienste des Straf- und Massnahmevollzuges und Fachleute aus der Psychiatrie konzipiert. Es beinhaltet ein Handbuch mit konkreten Handlungsanleitungen zur Früherkennung und Behandlung von Personen mit problematischem Konsum oder Abhängigkeit von verschiedenen Substanzen. Online-Handbuch zu Kokain.

A cognitive-Behavioral Approach: Treating Cocaine Addiction: Behandlungsmanual des National Institute on Drug Abuse NIDA, von Kathleen M. Carroll, PH.D. Das Manual ist online auf Englisch erhältlich

Literaturübersicht zur Kokainbehandlung: Die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) hat eine umfassende Literaturübersicht zur Behandlung des problematischen Kokainkonsums veröffentlicht. Die Publikation (pdf, 50S., Englisch) ist online erhältlich. (05/2007)

Publikationen

Kokainabhängigkeit - Rückfall unterliegt nicht unbedingt einer bewussten Entscheidung: Kokainabhängige haben Probleme ihren Konsum zu kontrollieren. Bislang ist nicht gänzlich geklärt, welcher Mechanismus dem Kontrollverlust zugrunde liegt. In einer aktuellen Studie wurde eine bislang nicht bekannte Verknüpfung im Gehirn entdeckt, die eine Erklärung hierzu liefert. Artikel auf drugcom.de (07/2016)

Eingeschränktes Lernvermögen bei Kokainabhängigkeit: Die Kokainabhängigkeit gilt als besonders hartnäckig in der Behandlung. Warum eigentlich? Ein Lernexperiment der Universität Cambridge hat aufgezeigt, dass Kokainabhängige nur schwer ihr Verhalten ändern können - auch unter Androhung von Stromschlägen. Artikel auf drugcom.de (07/2016)

Kokainkonsum in Schweizer Städte: Abwasser enthält Spuren von Drogen und deren Abbauprodukten. Daraus kann auf den Konsum zurückgeschlossen werden; nicht von einzelnen Konsumenten, aber von ganzen Städten. Eine 2012 und 2013 durchgeführte Studie in 42 europäischen Städten zeigt: In Basel, Genf, St. Gallen und Zürich wird überdurchschnittlich viel Kokain konsumiert. Bern liegt im Mittelfeld. An der Spitze sind Antwerpen und Amsterdam. Medienmitteilung des Wasserforschungs-Institut des ETH. Artikel auf tagesanzeiger.ch. Thema "Wastewater analysis and drugs — a European multi-city study" aus dem aktuellen Drogenbericht der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle. (05/2014)

Gesundheitliche Notfälle aufgrund des Kokainkonsums: Die Publikation "Emergency health consequences of cocaine use in Europe. A review of the monitoring of drug-related acute emergencies in 30 European countries" der Europäischen Beobachtungsstelle steht zum Download bereit. (04/2014)

Risiken des Konsums von Kokain und Amphetaminen: Die Publikation "The levels of use of opioids, amphetamines and cocaine and associated levels of harm: summary of scientific evidence" der europäischen Drogenbeobachtungsstelle EBDD steht zum Download bereit. (03/2014)

Führt Stimulanzienkonsum zu einer Blau-Gelb-Schwäche?: Laut einer Studie um den Züricher Forscher Boris Quednow und sein Team könnte der Konsum von Stimulanzien wie Kokain dazu führen, dass die Unterscheidung von blau und gelb nicht mehr gelingt. Artikel auf drugcom.de (11/2013)

Kokain bewirkt rasches Nervenwachstum: Im Tierexperiment konnte nachgewiesen werden, dass Kokain ein rasches Nervenwachstum bewirkt. Möglicherweise ist dies die Grundlage dafür, warum die Droge vergleichsweise schnell eine Abhängigkeit erzeugt. Artikel auf drugcom.de

Kokain und das Ego - Soziale Kognition bei Kokainkonsumenten: Abhängige wie nicht-abhängige Kokainkonsumenten sind weniger empathisch, sie verhalten sich in Interaktionen mit anderen weniger sozial und haben ein kleineres soziales Netzwerk als vergleichbare Personen ohne Drogenkonsum. Insbesondere die Empathiedefizite könnten hierbei substanzinduziert sein, wie Längsschnittdaten aus einer Untersuchung der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich nahelegen. Soziale Kompetenz und Empathie-Trainings könnten daher ein hilfreicher Ansatz sein, die Psychotherapie der Kokainabhängigkeit zu unterstützen. Artikel (pdf, 8S.) von Boris Quednow im SuchtMagazin 3/2013. (06/2013)

Kokain macht einsam: Immer mehr Schweizer konsumieren Kokain, sei es als Partydroge oder als Aufputschmittel im Beruf. Die Droge wirkt sich auf das emotionale und soziale Verhalten aus. Je mehr Kokain jemand konsumiert, desto weniger Empathie empfindet er und desto eher läuft er Gefahr, in die soziale Isolation zu rutschen. Über diese Forschungsergebnisse berichtete der Pharmakopsychologe Boris Quednow an einer Veranstaltung des Zürcher Zentrums für Integrative Humanphysiologie. Medienmitteilung der Universität Zürich. (12/2013)

Gift und Geld - Kokain ist die Droge der Finanzwelt:Porträt eines kokainsüchtigen Bankers und eines Genfer Chefarzts, der sich darauf spezialisiert hat, kranke Banker zu heilen. Artikel auf Zeit Online. (05/2013)

Science Fiction in der Kokainbehandlung: Abhängigkeit mit Laserstrahlen stoppen?: Es klingt wie Science Fiction. Mit Hilfe von Laserlicht konnte ein US-amerikanisches Forschungsteam die Kokainabhängigkeit abschalten, zumindest bei Ratten. Eine ähnliche Vorgehensweise ist auch für Menschen geplant. Artikel auf drugcom.de (04/2013)

Herzschäden durch Kokainkonsum: Kokain macht zwar müde Männer und Frauen munter, doch das Aufputschen fordert seinen Tribut. Der plötzliche Herztod ist ein bekanntes Risiko beim Koksen. Einer aktuellen italienischen Studie zufolge, scheinen sich die Schäden am Herzen unbemerkt zu entwickeln. Denn in einer Stichprobe von Kokainkonsumierenden, die bislang keine Herzprobleme hatten, liessen sich bei 83 Prozent bereits Herzschädigungen nachweisen. Artikel auf drugcom.de (08/2011)

Studie zum Kokainmarkt: Eine gemeinsam von der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) und Europol durchgeführte Marktanalyse mit dem Titel Cocaine: A European Union perspective in the global context (Englisch) zeigt die immer raffinierteren Techniken auf, mit denen Kokain versteckt und nach Europa geschmuggelt wird. Die Studie erklärt, wie Kokain hergestellt und in die EU gebracht wird. Sie beschreibt die beteiligten Personen, die verwendeten Routen und das Ausmass des Problems in Europa. Sie analysiert auch einige Initiativen zur Angebotsreduktion, die bereits auf europäischer Ebene gestartet wurden. Gemeinsame Medienmitteilung (pdf, 2S., Deutsch). (05/2010)

laut&leise - Kokain: Dies das Thema der Nummer 1/2009 (pdf, 16S.) von laut & leise, dem Magazin der Stellen für Suchtprävention im Kanton Zürich. (03/2009)

Statistiken

International

Weltgesundheitsorganisation (WHO)
Informationen über Kokain

NIDA - National Institute on Drug Abuse (USA)
Berichte und Infofacts zu Kokain. Diverse Therapy Manuals sind Online erhältlich. Ein grosses Angebot an englischsprachigen Informationen zu Kokain.