Gesetzliche Grundlagen

Betäubunsmittelgesetz BetmG: Das BetmG und die entsprechenden Verordnungen regeln den Umgang mit Betäubungsmitteln und psychotropen Stoffen sowie die Aufgabenteilung der zuständigen nationalen und kantonalen Behörden.

Verfassungsbestimmung
Art. 118 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft (SR 101)

Bundesgesetz
SR 812.121 Bundesgesetz über die Betäubungsmittel und die psychotropen Stoffe (Betäubungsmittelgesetz, BetmG)

Verordnungen
SR 812.121.1 Verordnung über die Betäubungsmittelkontrolle (Betäubungsmittelkontrollverordnung, BetmKV)
SR 812.121.6 Verordnung über Betäubungsmittelsucht und andere suchtbedingte Störungen (Betäubungsmittelsuchtverordnung, BetmSV)
SR 812.121.11 Verordnung des EDI über die Verzeichnisse der Betäubungsmittel, psychotropen Stoffe, Vorläuferstoffe und Hilfschemikalien (Betäubungsmittelverzeichnisverordnung, BetmVV-EDI)

Adressen

Bundesamt für Gesundheit (BAG) 
- Die Schweizer Drogenpolitik
- Terminologie der Schweizer Drogenpolitik (pdf)

Eidgenössische Kommission für Suchtfragen EKSF: Die ehemalige Eidg. Kommission für Drogenfragen EKDF ging 1997 aus der Subkommission Drogenfragen der damaligen Eidgenössischen Betäubungsmittelkommission hervor. Sie hat den Bundesrat und Behörden während rund 20 Jahren in drogenpolitischen Belangen beraten. Ende 2015 wurde die EKDF aufgelöst und in die Eidgenössische Kommission für Suchtfragen (EKSF) überführt. Schon seit längerem zeichnet sich ab, dass die Weiterentwicklung der Drogenpolitik zu einer Suchtpolitik führt, die alle, d.h. auch nicht substanzgebundene Suchtformen umfasst. Im Fokus der Suchtpolitik werden deshalb nicht mehr einzelne Drogen stehen, sondern die Belastungen der öffentlichen Gesundheit und Sicherheit, die sich aus dem individuellen und gesellschaftlichen Umgang mit psychoaktiven Substanzen sowie Verhaltensweisen mit Abhängigkeitspotenzial ergeben. Diesem Paradigmawechsel will der Bundesrat mit dem Ersetzen der Drogenkommission durch eine Suchtkommission Rechnung tragen. Mitgliederliste (pdf, 1S.) der neuen Kommission.

Nationale Arbeitsgemeinschaft Suchtpolitik
Die NAS-CPA ist die suchtpolitische Informations-, Vernetzungs- und Koordinationsdrehscheibe, in welcher Erfahrungen, Erkenntnisse, Fragen und Problemstellungen zum Thema Sucht eingebracht werden und ein Dialog zwischen Fachverbänden, der Gesellschaft und der Politik realisiert wird.
www.nas-cpa.ch

Massnahmepaket Drogen MaPaDro III

MaPaDro III wurde ersetzt durch die Strategie Sucht

MaPaDro III - Zwischenbilanz zur Halbzeit: Die Zwischenbilanz (pdf, 35S.) des Aktionsplans Massnahmenpaket des Bundes zur Verminderung der Drogenprobleme III 2012-2016 (MaPaDro III) zeigt auf, dass die entscheidenden Empfehlungen aus der Evaluation von 2011 weitgehend umgesetzt werden konnten. So ist das MaPaDro III verlängert und um den Aspekt der Repression ergänzt worden. Dadurch wurde das Paket seit 2012 stärker auf das Viersäulenmodell ausgerichtet. Zur Weiterentwicklung wird u.a. empfohlen, dass eine neue Suchtstrategie umfassend sein soll. Die Zwischenbilanz hat das Büro econcept im Auftrag des BAG zur Halbzeit des Aktionsplans durchgeführt. (10/2014)

Drittes Massnahmenpaket des Bundes zur Verminderung der Drogen (2006-2011): Das dritte Massnahmenpaket des Bundes zur Verminderung der Drogenprobleme (MaPaDro III) beschreibt die Ausgangslage und die Grundlagen der Drogenpolitik und bestimmt davon ausgehend das drogenpolitische Engagement des Bundes für die nächsten Jahre. Die Publikation "Die Drogenpolitik der Schweiz" ist online (pdf, 93S.) erhältlich. (09/2006)

  • Die Ausgabe 59 von Spectra (Oktober 06) beschäftigt ich schwerpunktmässig mit dem Thema Massnahmenpaket Drogen III. Aus dem Inhalt