Allgemeine Infos zu Hepatitis

Bundesamt für Gesundheit (BAG)
Hepatitis C-Seite des BAG.
Meldungen Infektionskrankheiten (inkl. Hepatitis C)

ARUD - Zentren für Suchtmedizin in Zürich
Informationseite zu Hepatitis C
Hepatitis-Sprechstunde der ARUD

SEVHep
Auf der Seite finden sich zahlreiche Infos für PatientInnen und ÄrztInnen.
www.viralhepatitis.ch

Robert Koch Institut
Infos zur Epidemiologie, Diagnostik, Prävention, Therapie und Forschung

Hepatitis C auf Wikipedia

Kampagne «hepatitis C»

Auf hepch.ch finden Sie alle Informationen über die nationale Sensibilisierungskampagne zu Hepatitis C von Infodrog. Die Kampagne richtet sich an Fachleute und an Drogenkonsumierende. Zudem informiert die Seite über Möglichkeiten der Prävention und Therapie von Hepatitis C
www.hepch.ch

Die Ziele der mehrjährigen Kampagne sind die Verringerung der Hepatitis-C-Ansteckungen, die Verbesserung des Zugangs zu den HCV-Behandlungen für Drogenkonsumierende sowie eine kontinuierliche Vermittlung von Wissen zu Hepatitis C für Suchtfachleute und Drogenkonsumierende.

Broschüren/Film

Nationale Kampagne zu Hepatitis C – Neue Infomaterialien und Wettbewerb: Die neuen Informationsmaterialien der Kampagne hepatitis c von Infodrog sind erhältlich. Dazu gehören neben der überarbeiteten Broschüre Plakate, T-Shirts und Rucksäckli, eine DVD sowie das beliebte Feuerzeug. Neu ist, dass die Materialien gratis sind, wobei aber pro Bestellung (unabhängig von deren Umfang) ein Unkostenbeitrag von CHF 20.00 berechnet wird. Bestellung. (07/2016)

Hepatitis C - 50 Fragen und Antworten: Die Broschüre enthält 50 Fragen und beantwortet diese gemäss dem heutigen Wissensstand. Die Fragen sind nach Themen gegliedert und in Gruppen zusammengefasst. Ziel ist es, die Antworten in klarer und für den Laien verständlicher Form zu geben, ohne dadurch den Inhalt zu verfälschen. Broschüre der SEVHep (pdf, 20S.). (2013)

Schütz dich vor HIV und HEP: Diese Broschüre informiert DrogengebraucherInnen in Kürze über Grundlagen des Safer Use und Safer Sex, der Impfung (HEP A und B) und der Behandlung. Eine Broschüre der Aids-Hilfe in Deutschland. (2012)

Präventionsfilm "Hepatitis C": Der Informationsfilm von Infodrog und Arud kann online auf youtube.com eingesehen werden. (09/2011)

«Umsicht! Vorsicht! Dann sticht es nicht»: Die Broschüre von Infodrog und fixpunkt Berlin richtet sich an Personen, die in ihrer beruflichen Tätigkeit in Kontakt mit DrogenkonsumentInnen gelangen können (Hauswartpersonal, Polizei, Angestellte im Strassenunterhalt). Sie informiert über das Verhalten in schwierigen Situationen, insbesondere in Bezug auf mögliche Ansteckungsrisiken von HIV und Hepatitis C. Die Broschüre (pdf, 20S.) kann kostenlos unter folgender Adresse bestellt werden: office@infodrog.ch. Ab 50 Exemplaren wird ein Unkostenbeitrag von CHF 10.-  für Porto und Bearbeitung berechnet.

Hepatitis C & Drogen

Siehe auch Dossier/Schadensminderung

Horrende Medi-Preise für Hepatitis-C treiben kranke Schweizer nach Indien: Ein Hepatitis-C-Patient muss sich ein wichtiges Medikament in Indien besorgen, weil es ihm in der Schweiz verweigert wird. Das Bundesamt für Gesundheit hat das Mittel rationiert wegen des horrenden Preises. Experten warnen: Die Preisgier der Pharmaindustrie gefährdet unser Gesundheitssystem. Beitrag in der Fernsehsendung Kassensturz, weitere Infos sind bei der ARUD erhältlich. (04/2016)

Hepatitis-C-Situation bei den drogenkonsumierenden Personen: Die vorliegende Studie (pdf, 182S.) analysiert der Hepatitis-C-Situation bei den drogenkonsumierenden Personen in der Schweiz. Die Zahl neu gemeldeter Fälle lag 2013 bei 1700. Der Anteil der intravenös Drogen konsumieren (IDU) belief sich auf etwas mehr 20 %. Der Bericht empfiehlt. dass eine Reduktion neuer Fälle über zwei Stossrichtungen angestrebt werden soll: über eine verstärkte Aufklärung und Schadensminderung und eine vermehrte Behandlung der IDU. Die Studie wurde vom BAG in Auftrag gegeben. (03/2015)

Manifest Chronische Hepatitis C: Neue, hochwirksame Medikamente erhöhen die Chance auf Heilung einer chronischen Hepatitis C-Infektion. Doch hohe Medikamentenpreise und Zugangsbeschränkungen lassen die Mehrheit der PatientInnen weiter warten. In einem Manifest (pdf, 2S.) nimmt der Positivrat zur Situation Stellung. Er ruft alle Akteure auf, das Patientenwohl bei der Zulassung weiterer Medikamente ins Zentrum zu stellen, vertretbare Medikamentenpreise zu erwirken sowie auf Zulassungsbeschränkungen zu verzichten. Medienmitteilung vom Positivrat. (01/2015)

Hepatitis C - hochwirksame Medikamente, die aber faktisch rationiert sind: Die Lage ist verzwickt: Im Kampf gegen Hepatitis C gibt es zwar neue, hochwirksame Medikamente, dennoch können die meisten Patientinnen und Patienten nicht von den bestmöglichen Behandlungen profitieren. Denn die neusten Medikamente gegen chronische Leberentzündungen – wie etwa Sovaldi – sind sehr teuer und faktisch rationiert. Die sogenannte Limitatio hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) erlassen, um Kostensteigerungen in Milliardenhöhe zu vermeiden. Artikel auf baz.ch (01/2015)

Hepatitis C - Eine Pille für 1125 Dollar: Auf dieses Medikament gegen Hepatitis C warten Ärzte und Patienten ungeduldig. Allerdings: Der Preis der Pille von Gilead Sciences sorgt für Ärger. Artikel der Berner Zeitung. (10/2014)

Hepatitis-C-Medikament: Wer bezahlt?: In Zusammenhang mit dem hohen Preis für das neue Hepatitis-C-Medikaments Sovaldi hat die Patientenschützerin Margrit Kessler vorgeschlagen, dass die Krankenkasse Behandlungen für Menschen nicht mehr übernimmt, wenn sie angeblich selbst schuld tragen an ihrer Krankheit (siehe Interview im 20 Minuten vom 15. August und Antwort (pdf, 1S.) von Kessler auf die Reaktionen). David Fehr von der der Arud argumentiert in einem Kommentar (pdf, 3S.), dass das Verursacherprinzip in der Gesundheitsversorgung nicht aufgeht. (08/2014)

Hepatitis C und Drogengebrauch: Das Handbuch (pdf, 218S.) 'Hepatitis und Drogengebrauch', erstmals erschienen 2006, steht in einer völlig überarbeiteter Version zum Download bereit. Herausgeber ist das Akzionsbündnis Hepatitis und Drogengebrauch. (07/2013)

Hepatitis-C-Versorgung in den Kontakt- und Anlaufstellen: Das Projekt der Testings in den Kontakt- und Anlaufstellen (K&A) der Stadt Zürich soll die Konsumierenden selber, aber auch die in der Suchtversorgung tätigen Institutionen für das Problem der Hepatitis-C-Infektionen sensibilisieren und über Behandlungsmöglichkeiten aufklären. Die Auswertung des Pilotprojekts zeigt, dass das Bedürfnis nach Information gross ist – die Weichen für entsprechende Folgeprojekte sind somit gestellt. Das Arud-News 1/2012 (pdf, 12S.) steht zum Download bereit. (06/2012)

Hepatitis-C-Tagung 2011: Am 1. Dezember 2011 fand in Biel die Hepatitis-C-Tagung von Infodrog statt. Thema war u.a. die Kampagne hepatitis C. Weiter wurde aus Projekten & Erfahrungen aus den Suchthilfeinstitutionen berichtet. Die Präsentationen stehen zum Download bereit.

Potentiale von Hepatitis und HIV-Schnelltests für Drogengebraucher: Wie kann man HIV- und Hepatitis-Tests für DrogenkonsumentInnen so anbieten, dass sie auch wahrgenommen werden? Die Drogenhilfe-Einrichtung KICK der Aidshilfe Dortmund hat dies 2010 mit ihrem Modellprojekt „test it“ untersucht. Der Endbericht (pdf, 56S.) ist online erhältlich. (02/2011)

Richtlinien für die Prüfung von Infektionen bei injizierenden Drogenkonsumierenden: Diese Richtlinien (Englisch) für die Prüfung von HIV, Hepatitis und andere Infektionen bei injizierenden Drogenkonsumenten sind online auf den Seiten der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle (EBDD) erhältlich. (10/2010)

Manual Prävention & Therapie von Hepatitis C
Das vorliegende Manual (pdf, 76S.), als Bestandteil der von Infodrog konzipierten Sensibilisierungskampagne Hepatitis C, will den Mitarbeitenden aus allen beteiligten Berufsgruppen der Suchthilfe das nötige Grundwissen zu Hepatitis vermitteln. Ziel ist es, die Fachleute zu befähigen, ihr Wissen in der Beratung und Behandlung von Drogenkonsumierenden fachgerecht einsetzen zu können. Eine Zusammenfassung steht ebenfalls online zum Download bereit (2008).

Behandlungsempfehlungen

WHO - Leitlinien für die Behandlung von Hepatitis C: Die WHO hat ihren ersten Leitfaden (Englisch) für die Behandlung von Hepatitis C veröffentlicht. Dabei handelt es sich um eine chronische Infektion, von der nach Schätzungen 130 bis 150 Mio. Menschen betroffen sind. Medienmitteilung WHO Regionalbüro für Europa. (04/2014)

Internationale Hepatitis-C-Empfehlungen: Erstmals wurden internationale Empfehlungen für die Behandlung von Hepatitis C bei Drogenabhängigen veröffentlicht. Das Clinical Infectious Diseases Journal hat dieser Problematik den Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe (kostenpflichtig) gewidmet. Der Artikel 'Recommendations for the Management of Hepatitis C Virus Infection Among People Who Inject Drugs' (pdf, 9S.) ist online und gratis erhältlich, ebenso eine Zusammenfassung (pdf, 3S.). (08/2013)

Medizinische Empfehlungen zu substitutionsgestützter Behandlung von Opioidabhängigkeit:Die neuen Empfehlungen zu substitutionsgestützten Behandlungen bei Opioidabhängigkeit dienen als fachmedizinische Grundlage für eine niederschwellige, hochwertige, flächendeckende medizinische Versorgung Opioidabhängiger; die Koordination von medizinischen und nicht medizinischen Unterstützungsmassnahmen; eine adäquate finanzielle Abgeltung der Leistungen; die Anpassung und Weiterentwicklung kantonaler Richtlinien. Die Empfehlungen (pdf, 76S.) sind online erhältlich. In den Empfehlungen findet sich ein Kapitel zur Behandlung von Hepatitis C. (10/2012)

Overview of Hepatitis C in Healthcare Setting
Auf der Website des Centers fpr Disease Control and Prevention CDC sind diverse Manuals and Guidlines erhältlich

Publikationslisten

Zahlreiche Publikationen zu Hepatitis C sind auf der Website der Geneva Foundation for Medical Education and Resarch erhältlich

Ärztezeitung Online: Auflistung der Artikel zum Thema Hepatitis C