Kriminalität und Strafvollzug

Siehe auch Dossier/Beratung&Therapfie/Substitutionsbehandlung im Gefängnis

Gefängnisgesundheit Schweiz
Santé Prison Suisse steht für den interdisziplinären gesamtschweizerischen Fachrat für Gesundheitsfragen im Justizvollzug. SPS setzt sich einerseits für die Harmonisierung der Gesundheitsversorgung im schweizerischen Justizvollzug ein, andererseits will SPS den interdisziplinären Dialog zwischen Fachleuten des Gesundheits- und des Justizvollzugswesens ermöglichen und fördern.
www.sante.prison.ch

Health in Prison Project
Ein Projekt das von der WHO initiiert und zusammen mit dem Gesundheitsdepartement von Grossbritannien geleitet wird. Eine Projektbeschreibung und diverse Online-Publikationen sind erhältlich.
www.euro.who.int/prisons

Forum für Gesundheitsförderung in Haft
www.gesundinhaft.eu

Drogenkonsum im Gefängnis: Zwei Publikationen der Europäischen Drogenbeobachtungsstelle EBDD (01/2014):
Drug use in prison: assessment report
Estimating public expenditure on drug-law offenders in prison in Europe

Europäischer Gerichtshof - Kritik an der Verweigerung von Methadon im Gefängnis: In seinem Beschluss vom 1. September 2016 war der Europäische Gerichtshof der Ansicht, dass der einer seit langen Jahren heroinabhängigen Person verweigerte Zugang zur Behandlung mit Methadon die Kriterien des Artikel 3 der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten - Verbot der Folter oder der Unterwerfung unter unmenschliche oder erniedrigende Strafe oder Behandlung – erfüllt. Medienmitteilung des Gerichtshofes. (2016)

Umgang mit Alkoholproblemen im Strafvollzug - Eine Chance zum Eingreifen: Alkohol wird häufig für Kriminalität und insbesondere Gewaltkriminalität verantwortlich gemacht. Zahlreiche Menschen sind wegen alkoholbedingter Straftaten inhaftiert. In dieser Publikation (Englisch) der Weltgesundheitsorganisation WHO wird ein integriertes Versorgungsmodell für Alkoholprobleme bei Häftlingen anhand konkreter vorbildlicher Praktiken erläutert. (1/2013)

Psychische Gesundheit und Sucht in den Gefängnissen: Der Tagungsband (pdf, 77S.) "Mental Health and Addiction in Prisons" steht zum Download bereit. Darin sind die niedergeschriebenen Referate der gleichnamigen Internationalen Konferenz vom Februar 2013 in Bukarest abgedruckt. (08/2013)

Vademekum zu übertragbaren Krankheiten und Abhängigkeiten im Gefängnis:Im Rahmen des Bundesprojektes 'Bekämpfung von Infektionskrankheiten im Gefängnis' BIG ist dieses Vademekum erschienen. Dieses befasst sich aus medizinischer Sicht mit den übertragbaren Krankheiten und Abhängigkeiten im Gefängnis und richtet sich mit Empfehlungen und Leitfäden an die beteiligten Akteure. Das Vademekum ist auf den Seiten des BAG erhältlich. (11/2012)

Drogenkonsum in europäischen Gefängnissen: Die Publikation "Prisons and drugs in Europe: the problem and responses" der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) steht zum Download bereit. (11/2012)

Genfer Erklärung zur Gesundheitsversorgung in Haft: In Genf fand vom 1. bis zum 3. Februar 2012 unter dem Titel "Patient oder Gefangener? Wege zu einer gleichwertigen Gesundheitsversorgung in Haft" die 6. Europäische Konferenz zur Gesundheitsförderung in Haft statt. Ein Ergebnis der Konferenz ist die Genfer Erklärung zur Gesundheitsversorgung in Haft (pdf, 2S.).

Spectra - Gesundheit im Gefängnis: Die Ausgabe 91 des Newsletters Spectra, Gesundheitsförderung und Prävention, vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) ist online erhältlich. Aus dem Inhalt: Prävention hinter Gittern; Erfolgreiche Drogenpolitik. (03/2012)

Pro Repression

Jugend ohne Drogen
Der Verein Jugend ohne Drogen wurde im Januar 1994 in Zürich gegründet und ist ein gesamtschweizerischer Verein. Er nimmt zu aktuellen Fragen der Schweizer Drogenpolitik Stellung
www.jod.ch

Eltern gegen Drogen
www.elterngegendrogen.ch