Familie

Siehe auch Dossier/Kind & Familie

Fachzeitschrift Abhängigkeiten - familienbasierte Suchtprävention: Die Familie ist ein entscheidender Faktor für die Sozialisation von Kindern und damit für die Entwicklung von Einstellungen und Verhaltensweisen – einschliesslich solchen betreffend Konsum von Suchtmitteln. Entsprechend gross ist die Bedeutung der Eltern und der Familien für die Prävention von Substanzmissbrauch. Die aktuelle Ausgabe 1/2013 von Abhängigkeiten widmet sich diesem Thema. Der Artikel (pdf, 13S.) "Psychotherapeutische Herausforderungen in der Behandlung von Substanzstörungen: alte und neue Erkenntnisse unter Berücksichtigung psychischer Komorbidität" steht zum Download bereit. (07/2013)

Eltern gezielt erreichen: Das Infoblatt Juli 2013 greift die Eltern als wichtige Zielgruppe heraus und überlegt, mit welchen Strategien diese für Suchtprävention gewonnen werden können. Zwei Beispiele zeigen Wege auf, wie Eltern angesprochen werden können: der Einsatz des Figurentheaters «De chly Drache» zu Konsum und Langeweile im GZ Oerlikon sowie die Arbeit mit Elternräten im Projekt «Eltern für Eltern». Das Infoblatt (pdf, 3S.) der Fachstelle Suchtprävention der Stadt Zürich steht zum Download bereit. (07/2013)

Bericht über familienbezogene Suchtprävention: Sucht Schweiz realisierte im Auftrag des Nationalen Programms Alkohol des Bundesamtes für Gesundheit eine Bestandesaufnahme der familienbezogenen Suchtpräventionsangebote in der Schweiz sowie eine Literaturrecherche, welche international etablierte Best Practice-Ansätze suchtpräventiver Elternprojekte identifiziert. Gemeinsam mit Fachpersonen wurden auf dieser Grundlage Empfehlungen entwickelt mit dem Ziel, familienbezogene Präventionsangebote zu verbessern, gerade auch für benachteiligte Familien. Der Bericht steht zum Download bereit. (03/2013)

Schule

Siehe auch Dossier Jugend & Sucht/Schule

Helden, Sündenböcke & Co
Dieses Lehrmittel von AHA! für die Unter- und Oberstufe ermöglicht SchülerInnen, sich als Teil des Klassensystems zu erleben und Kompetenzen im flexiblen Umgang mit ihren eigenen Rollen zu erwerben. Problemen mit Rollen und Rollenverhalten soll damit vorgebeugt werden. Dieses Lehrmittel kann bei Sucht Schweiz bestellt werden (CHF 48). Es handelt sich dabei um ein Modul des überregionalen Präventionsprogrammes "Helden, Sündenböcke und co."

PFADE - (Programm zur Förderung Alternativer Denkstrategien)
Das Programm PFADE ist ein Lehrmittel zur nachhaltigen Förderung von sozialen Kompetenzen bei Kindern im Primarschulalter. Es unterstützt eine gesunde und erwünschte Entwicklung von Kindern und trägt so dazu bei, externalisierendes und internalisierendes Problemverhalten wie z.B. Gewalt, Aggression, Substanzmissbrauch, Bedrücktheit und Depression langfristig zu reduzieren. Es wird laufend an Schweizer Schulen eingeführt und gilt als eines der wenigen wirksamen Schulpräventionsprogramme.
www.pfade.ch

Netzwerke

Schweizerisches Netzwerk Gesundheitsfördernder Schulen
Das Europäische Netzwerk Gesundheitsfördernder Schulen (ENHPS) ist ein Projekt der WHO, der EU und des Europarates. Die Schweiz ist seit 1993 beteiligt. Radix koordiniert das Schweizerische Netzwerk im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit und Gesundheitsförderung Schweiz. Zur Zeit sind über 1000 Schulen in der Schweiz Mitglied des Netzwerkes. Sie haben sich verpflichtet, während drei Jahren an einem auf ihre Schule zugeschnittenen Programm zu arbeiten.
www.gesunde-schulen.ch

bildung + gesundheit Netzwerk Schweiz: Unter dem Motto "Gesundheit ist lernbar" bindet das Programm "bildung + gesundheit Netzwerk Schweiz" Gesundheit und Prävention in die schulische Ausbildung ein. Ziel des Programms ist es, ein nationales Netzwerk zu bilden, welches Prävention und Gesundheitsförderung im Setting Schule zusammenfasst, vernetzt und koordiniert. Die Gesundheits- und Leistungsfähigkeit von jungen Menschen und Lehrpersonen im Bildungs- und Schulbereich sollen gefördert werden und Gesundheitsrisiken erkannt und vermieden werden. Das Programm "bildung + gesundheit Netzwerk Schweiz" wird vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) getragen. www.bildungundgesundheit.ch

Betrieb

Siehe auch Dossier/Sucht am Arbeitsplatz

Betriebliche Suchtprävention: Die aktuelle Ausgabe (pdf, 16S.) des österreichischen Präventionsmagazins "fortyfour" beschäftigt sich schwerpunktmässig mit dem Thema "Betriebliche Suchtprävention". Auf diesem Gebiet gab es in den vergangenen Jahren einen grossen Wandel, von der Suchthilfe für einzelne Betroffene bis zum modernen Gesundheitsmanagement für alle MitarbeiterInnen. Neben Überblicksartikeln gibt es auch konkrete Tipps und Anleitungen, zum Beispiel für den Weg zum betriebsinternen Präventionsprogramm oder für richtiges Verhalten bei der Frühintervention und gute Gesprächsführung im Anlassfall. Herausgeber ist das Institut Suchtprävention in Linz. (05/2016)

Suchtprävention in mikro-, klein- und mittelständigen Betrieben: Ziel der vorliegenden Studie (pdf, 67S.) von Sucht Schweiz war die Erfassung aktuell bestehender Massnahmen und Bedürfnisse bezüglich Suchtprävention in mikro-, klein- und mittelständigen Unternehmen (KMU) mit weniger als 250 Vollzeitäquivalenten) der Schweiz. Die Ergebnisse zeigen, dass in jedem vierten Betrieb (26.5%) des tertiären und in 15% der Betriebe des sekundären Sektors zum Zeitpunkt der Befragung suchtpräventive Massnahmen bestanden. Die überwiegende Mehrzahl (80.5%) dieser Betriebe verfügte dabei über Regeln oder Vereinbarungen zum Suchtmittelkonsum am Arbeitsplatz. (02/2015)

Sport & Freizeit

Siehe auch Dossier/Nightlife

cool and clean - Nationales Jugendsport- und Gesundheitsprojekt: Die Grundidee von «cool and clean» heisst: Lernen mit Commitments. Die jungen Teilnehmenden verpflichten sich, nach den Grundsätzen für fairen und sauberen Sport zu leben und öffentlich dafür einzustehen. Ein Projekt von swiss-olympic
www.coolandclean.ch

MidnightSports
MidnightSports Veranstaltungen finden wöchentlich am Samstagabend zwischen 21 Uhr und Mitternacht statt und werden von einem Team aus Jugendlichen (Juniorcoachs) und Erwachsenen (Projektleitung, Seniorcoachs, Freiwillige) gemeinsam organisiert, durchgeführt und betreut. Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist die Regelmässigkeit des Angebots. Teilnehmen dürfen alle Jugendlichen der definierten Altersgruppe, meist ab 13 oder 14 Jahren.
www.mb-network.ch/de/midnightsports

Voilà –Gesundheitsförderung und Suchtprävention im Kinder- und Jugendverband
Voilà ist ein Programm zur Gesundheitsförderung und Suchtprävention in Kinder- und Jugendverbänden. Es umfasst 16 kantonale Programme, die jeweils eigene Namen tragen, von einer eigenen Programmleitung geführt und von einer nationalen Gesamtprogrammleitung koordiniert werden. Voilà ist ein Programm der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände SAJV und wird unterstützt von Gesundheitsförderung Schweiz.
www.voila.ch
--> Eine Übersicht über die kantonalen Programme ist auf den Seiten von Voilà erhältlic

Gemeinde

Die Gemeinden handeln!
Ein Angebot im Rahmen des Nationalen Alkoholprogramms „Alles im Griff?“ des Bundesamtes für Gesundheit und der Eidgenössischen Alkoholverwaltung. Das Programm wird von RADIX Gesundheitsförderung geleitet und unterstützt Gemeinden in der Entwicklung einer, auf ihre Bedürfnisse ausgerichteten, Alkoholpolitik. (Neuaufnahmen von Gemeinden sind nicht mehr möglich)
www.diegemeindenhandeln.ch

Planung von Suchtprävention und Frühintervention in der Gemeinde
Mit dieser Praxishilfe erhalten Gemeinden bei ihren Präventionsbemühungen Unterstützung zur bedarfsgerechten Planung von Suchtprävention und Frühintervention in der Gemeinde. Dieses Vorgehen ist aus der Zusammenarbeit von Forschung (Hochschule für Soziale Arbeit FHNW) und Praxis (Suchtpräventionsstelle Zürcher Oberland) entstanden und wurde bereits mehrfach erprobt.
hwww.bedarfserhebung.ch

RADIX Gesunde Gemeinden
RADIX begleitet Entwicklungsprozesse in Gemeinden und erarbeitet massgeschneiderte Lösungen.
www.gesunde-gemeinden.ch

Werkbuch Präventionskette: Dieses Werkbuch ist zur Unterstützung von Kommunen gedacht, die Prävention einen noch höheren Stellenwert als bisher einräumen und dazu auf multiprofessionelle, übergreifende, durchgängige Zusammenarbeit in Form einer „Präventionskette“ setzen möchten. Die Publikation beschreibt mögliche Wege zu dieser präventiven Neuorientierung. Es nennt Phasen, Bausteine und Bestandteile eines solchen Vorgehens und Beispiele, die den lokalen Herausforderungen entsprechen. Herausgeberin ist die Bundeszentale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Deutschland. (11/2013)