Behandlung

HeGeBe-Zentren in der in der Schweiz
Eine Liste der Zentren ist auf der Seite des BAG erhältlich (am Ende der Seite im Tab „Links“).

Praxis Suchtmedizin
Die Homepage wurde als Unterstützung für Hausärzte sowie Notfallärzte, Apotheker, Gesundheitsdienste des Straf- und Massnahmevollzuges und Fachleute aus der Psychiatrie konzipiert. Auf der Seite befindet sich ein Handbuch mit konkreten Handlungsanleitungen zur Früherkennung und Behandlung von Personen mit problematischem Konsum oder Abhängigkeit von verschiedenen Substanzen.
www.praxis-suchtmedizin.ch/fosumos/index.php/de/heroin

Substitutionsgestützte Behandlungen bei Opioidabhängigkeit: Die aktuellen Behandlungsempfehlungen (Revision Juli 2013, pdf, 24S.) sind auf den Seiten des BAG erhältlich. (07/2013)

Medizinische Empfehlungen zu substitutionsgestützter Behandlung von Opioidabhängigkeit: Die neuen Empfehlungen zu substitutionsgestützten Behandlungen bei Opioidabhängigkeit dienen als fachmedizinische Grundlage für eine niederschwellige, hochwertige, flächendeckende medizinische Versorgung Opioidabhängiger; die Koordination von medizinischen und nicht medizinischen Unterstützungsmassnahmen; eine adäquate finanzielle Abgeltung der Leistungen; die Anpassung und Weiterentwicklung kantonaler Richtlinien. Die Empfehlungen (pdf, 76S.) sind online erhältlich. (10/2012)

Substanzen

Heroin

  • Bundesamt für Gesundheit
    Seite zur heroingestützten Behandlung (HeGeBe)

    Jahresbericht zur HeGeBe

    Der vorliegende Bericht (pdf, 19S.) präsentiert die Resultate der Erhebung im Jahr 2014 des Monitorings der heroingestützten Behandlung (HeGeBe-Monitoring) in der Schweiz. Für das Jahr 2013 wurden 148 Eintritte und 148 Austritte registriert. Die Erhebung wurde vom ISGF durchgeführt. (08/2015)

    ältere Jahresberichte erhalten Sie hier.
  • Gesetzgebung - www.admin.ch
    Betäubungsmittelgesetz (Art 8 Absatz 6-8)
    Verordnung über die ärztliche Verschreibung von Heroin
  • Wieso nicht mehr Abhängige mit Heroin behandelt werden: Die kontrollierte Heroinabgabe gilt als Erfolgsmodell. Dennoch hat sich der Anteil der Abhängigen, die mit pharmazeutischem Heroin behandelt werden, seit 2003 nicht verändert. Ein Grund dafür liegt in politischen Restriktionen. Artikel auf tageswoche.ch (11/2014)
  • Basel - Seit 20 Jahren existiert das Heroinabgabe-Projekt: Vor 20 Jahren begann die erste heroingestützte Behandlung im Zentrum Janus. Beim Predigergässlein erhalten Abhängige reines Heroin. Zusätzlich zur medizinischen Betreuung bekommen sie auch psychologische und soziale Hilfe. Artikel der basellandschaftlichen Zeitung. (10/2014)
  • Erfolgsgeschichte «kontrollierte Heroinabgabe»: Vor genau 20 Jahren wurde in der Schweiz die kontrollierte Heroinabgabe eingeführt. Die Drogenszenen am Platzspitz in Zürich und beim Bundeshaus in Bern sind verschwunden und die Zahl der Drogentoten sank massiv. Später wurde die Heroinabgabe im Gesetzt verankert. Doch laut Suchtfachleuten stösst das Modell heute an Grenzen. Beitrag in der Tagesschau vom 23. März 2014.
  • Heroingestützte Behandlung - Ein Überblick: In einer aktuellen Publikation (Englisch) präsentiert die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) einen aktuellen Überblick über den Stand der Forschung der heroingestützten Behandlung von schwer therapierbaren Opioidkonsumierenden, sowie der Verbreitung der heroinsgestützten Behandlung. Medienmittelung (pdf, 3S.) der EBDD. (04/2012)

Methadon

  • Bundesamt für Gesundheit
    Methadongestützte Behandlung
    Nationale Methadonstatistik
  • FOSUMOS
    Informationen zu Methadon und zur Verschreibung von Methadon in der Substitutionsbehandlung
    www.fosumos.ch/fosumos/index.php/de/heroin/methadon
  • Rechtliche Rahmenbedingungen für die kontrollierte Abgabe von Methadon
    Die Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern (GEF) äusserte sich in einem Beschwerdeentscheid vom September 2005 betreffend Take-Home-Methadondosen zu den rechtlichen Rahmenbedingungen für die kontrollierte Abgabe von Methadon. Selbst wenn ein Arzt über eine kantonale Bewilligung für die Verschreibung, Abgabe und Verabreichung von Betäubungsmitteln zur Behandlung von betäubungsmittelabhängigen Personen verfügt, macht er sich persönlich strafbar, wenn das bewilligte Behandlungsprogramm nicht den anerkannten Regeln der medizinischen Wissenschaften entspricht. Der Artikel (pdf, 2S.) von Andreas Wasserfallen ist unter www.vevdaj.ch erhältlich.

Buprenorphin

  • Seit dem 1. April 2001 wird Subutex (Buprenorphin) von der Krankenkasse bezahlt. Informationen finden sie im BAG-Bulletin 14/2001 (pdf, 27S.) auf den Seiten 284 (Neuzugang Präparate/Packungen) und 291 (Limitationstexte).
  • Rahmenbedingungen und Bewilligungspraxis für Buprenorphin
    vom Bundesamt für Gesundheit. BAG Bulletin 10/00 (pdf, 4 Seiten).
  • Literaturbibliografie zu Buprenorphin (englisch, z.T. französisch)
    www.coretext.org

Substitutionsbehandlung im Gefängnis

Substitutionsgesetützte Behandlung im Freiheitsentzug: Auch im Gefängnis besteht ein Recht auf lege artis Behandlung einer Krankheit. Es gehört zu den Aufgaben des Gefängnisarztes eine optimale medizinische Versorgung im Strafvollzug zu gewährleisten. Weitere Informationen auf den Seiten von Praxis Suchtmedizin Schweiz

Substitutionsbehandlung im Gefängnis: Die Publikation (pdf, 102S.) "Analyse von Präventionsmassnahmen und Behandlungsangeboten von Infektionskrankheiten und Drogenabhängigkeit in Schweizer Anstalten des Freiheitsentzugs" steht zum Download bereit. (2007)

Substitutionsbehandlung im Gefängnis: Der Artikel (pdf, 10S.) "Substitution treatment in European prisons: A study of policies and practices in 18 European countries", erschienen in der International Journal of Prisoner Health (2006, Volume 1).

Publikationen

Von der Heroinabhängigkeit zum Alkoholproblem: Methadonprogramme und Langzeittherapien mit anderen Opioiden sind erfolgreich. Heroinabhängige konsumieren nachweislich weniger Heroin oder Kokain und zu Therapiebeginn auch weniger Alkohol. Dennoch hat der Alkoholkonsum dieser Patienten seit den 1990-er Jahren deutlich zugenommen. Dies belegt eine Langzeituntersuchung der PUK und der Universität Zürich.Medienmitteilung (pdf, 2S.) der Universität Zürich, Beitrag auf SRF.ch (02/2017)

Substitutionsgestützte Behandlung: Gut zu wissen, …: Abhängigkeit von illegalen Opioiden ist eine ernst zu nehmende, chronisch verlaufende Erkrankung, die bei unzureichender Behandlung ein hohes Mortalitätsrisiko mit sich bringt. Die Therapie der Wahl stellt die "substitutionsgestützte Behandlung" (SGB) dar. Sind die wenigen Grundsätze und Voraussetzungen dafür bekannt, ist die SGB einfach durchzuführen und hocheffektiv. Artikel (pdf, 3S.) im Leading Opinion. (03/2016)

Die Entwicklung der Opiatabhängigkeit anhand der Erstbehandlung: Das öffentliche Interesse am Opiatkonsum in der Schweiz hat seit der Schliessung der offenen Drogenszenen, aufgrund der Wirksamkeit der verschiedenen Therapieangebote und der veränderten Rolle der Substanz abgenommen. In diesem Brennpunktartikel wird mit den act-info-Daten aufgezeigt, dass sich die Behandlungsinzidenz (Anzahl Erstbehandlungen) von Personen mit Hauptproblem Opiate über den Zeitraum von 2006 bis 2013 reduziert hat. Dennoch ist der Konsum von Opiaten nach wie vor gesellschaftlich relevant, nicht zuletzt wegen der hohen Risiken, die mit Opiatabhängigkeit einhergehen, den oft chronischen Verläufen und der hohen Behandlungsintensität. Der vorliegende Brennpunktartikel (pdf, 10S.) beschreibt zudem die Charakteristika von Personen, die erstmalig wegen ihres Hauptproblems Opiate Beratung oder Behandlung in Anspruch genommen haben. (01/2016)

Morphin in der Substitutionsbehandlung - Verbreitung und Auswirkung auf substitutionsgestützte Behandlungen: Wie bereits bei der Zulassung neuer Opioide in der Vergangenheit, etablierte sich auch Morphin in relativ kurzer Zeit und umfasst bereits heute einen substantiellen Anteil der Versorgung der Opioidabhängigen im Kanton Zürich. Das Morphinpräparat Sevre-Long ist seit 2 Jahren zugelassen. Artikel (pdf, 2S.) der Uni Zürich im Rahmen der Methadonevaluation. (08/2015)

Behandlung substituierter Frauen während Schwangerschaft und Geburt: Dieses Informationspapier (pdf, 11S.) richtet sich an GynäkologInnen, PädiaterInn und Hebammen. Herausgeberin ist die Bayerische Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen. (09/2014)

Substitutionsgestützte Behandlung - SuchtMagazin 1/2013: Aus dem Inhalt: Historischer Überblick | Internationale Perspektiven | Ethische Reflexionen | Substitution im Alter | NaSuKo 2012 | Rechtliche Bestimmungen in verschiedenen Ländern | Behandlungsempfehlungen der SSAM | Substitution in der Behandlungskette | Substitution im Gefängnis | Methadonabgabe in den K&A. Der Artikel «Eine Reise nach Genf – Tagungsbericht zur 3. NaSuKo» von Luis Falcato ist online erhältlich. Weitere Infos und Bestellmöglichkeit

Das Arzt-Patienten-Verhältnis in der Opioid-Substitutionsbehandlung: Diese von März bis November 2011 durchgeführte Befragung will dazu beitragen die Bedingungen der erfolgreichsten Behandlungsform für Opiatkonsumenten in den Fokus zu rücken und weiter zu verbessern. Artikel (pdf, 6S.) in Online-Zeitschrift Akzeptanzorientierte Drogenarbeit. (02/2013)

Substitution oder Abstinenz - was sagt die Evidenz? Präsentation (pdf, 43S.) des Referates von Hannes Strasser anlässlich einer Beiratsveranstaltung von FOSUMIS. (01/2013)

Deutschland: Präsentationen der 3. Nationalen Substitutionskonferenz: Im Dezember 2012 fand die 3. NaSuKo in Berlin statt. Die Präsentationen stehen zum Download bereit

Dritte nationale und internationale Substitutions-Konferenz NaSuKo: In Genf hat am 18./19. Oktober 2012 die NaSuKo stattgefunden. Die Präsentationen der NaSuKo3 und der TDO3 stehen zum Download bereit. Im SuchtMagazin 1/2013 sind einzelne Präsentationen in ausgearbeiteten Artikel abgedruckt.
www.nasuko3.ch

Umgang mit Substituten im häuslichen Umfeld: Der Verband JES (Junkies, Ehemalige und Substituierte) in Deutschland hat eine Broschüre zum Thema "Empfehlungen zum Umgang mit Substitutionsmitteln in Haushalten mit Kindern und Jugendlichen" herausgegeben. (11/2012)

Deutschland: Informationsblatt Substitution und Fahreignung: Die Teilnahme am Strassenverkehr unter Opiatkonsum stellt ein hohes Risiko für alle Beteiligten dar. Dieses Factsheet (pdf, 2S.) der Bayerischen Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen informiert über die notwendigen Voraussetzungen für eine Fahrerlaubnis in Deutschland. (2014)

Im Interesse der Kinder eine angemessene Kontrolle bei Opiat- und polytoxikomaner Abhängigkeit entwickeln: Positionspapier (pdf, 9S.) des Gesamtverband für Suchtkrankenhilfe in Deutschland. (06/2012)

Medizinische und andere Probleme rund um die Substitutionstherapie anhand von Fallbeispiele: Präsentation (pdf, 74S.) des Referates von Robert Oppliger anlässlich einer Beiratsveranstaltung von FOSUMIS. (03/2012)

Ergebnisse und Schlussfolgerungen der PREMOS-Studie: In der aktuellen Ausgabe von Suchtmedizin (5/2011) werden die Ergebnisse der PREMOS-Studie (Predictors, Moderators and Outcome of Substitution Treatment) vorgestellt. Diese untersuchte die Effekte der langfristigen Substitution Opioidabhängiger. Die Ausgabe ist komplett online erhältlich. (09/2011)

Missbräuchliche Verwendung von Substitutionsmitteln in Deutschland: Am 21. Juni 2011 wurden im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin die aktuellen Zahlen und Fakten zum Kurzzusammenfassung(pdf, 10S.) und die Präsentation (pdf, 21.) sind online erhältlich. Medienmitteilung vom Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik (akzept e.V.) zu diesen Zahlen. (06/2011)

Deutschland - Befragung zu Substitution unter DrogenkonsumentInnen, PatientInnen und ÄrztInnen: Im Zuge seiner Bemühungen um Weiterentwicklung der Substitutionsbehandlung hat akzept - Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik - eine Befragung von PatientInnen und ÄrztInnen durchgeführt mit dem Ziel, Ansätze zur Verbesserung der erfolgreichen Therapieform Substitution zu identifizieren und Hindernisse zu benennen. Die Ergebnisse sind auf der Website von akzept erhältlich. (02/2010)

Online-Journal 'Akzeptanzorientierte Drogenarbeit': Folgender Artikel ist im Online-Journal erschienen: Strafrechtlicher Umgang mit substituierenden Ärzten aus suchtmedizinischer Sicht, Artikel (pdf, 12S.) von Rainer Ullmann.

Deutschland: PREMOS-Studie - Langfristige Substitution Opiatabhängiger: Obwohl die kurz- und mittelfristige Wirksamkeit und Sicherheit einer auf Dauer angelegten (maintenance) Substitutionsbehandlung erwiesen ist, ist der mehrjährige Langzeitverlauf substituierter Opiatabhängiger noch nicht ausreichend untersucht. Um diese Lücke zu schliessen, wird auf der Grundlage einer bundesweit repräsentativen klinisch-epidemiologischen Studie der klinische, psychopathologische, soziale und substanzbezogene Verlauf und Outcome von mehr als 2.600 PatientInnen aus 223 Einrichtungen längsschnittlich über bis zu fünf Jahre untersucht und beschrieben. Die Studie wird vom Forschungsverbund ASAT (Bayern/Sachsen) durchgeführt. http://www.premos-studie.de

Effekte von Substitutionsprogrammen: Die Publikation (pdf, 38S.) "Effects of Drug Substitution Programs on Offending among Drug-Addicts" steht zum Download bereit. Auf den Seiten der Universtiät Zürich. (2009)

Eingliederung und Teilhabe - Der Hamburger Weg zur Psychosozialen Betreuung Substituierter aus historischer Perspektive: Der Artikel (pdf, 5S.) von Rainer Schmidt ist in der Online-Zeitschrift Akzeptanzorientierte Drogenarbeit (Jg 6., 2009) erschienen (01/2009)

Forschung - substitutionsgestützte Behandlung: Die Untersuchung (pdf, 8S.) "Psychische Symptombelastung opiatabhängiger Personen in substitutionsgestützter Behandlung bei Eintritt und im 12-Monats-Verlauf" ist im Info "Evaluation und Forschung" der ARUD Zürich erschienen und online erhältlich. (08/2008)

Fachzeitschrift Abhängigkeiten 03/2007: Fachzeitschrift für Forschung und Praxis der Prävention und Behandlung. Das Thema dieser Nummer ist die Nationale Substitutions-Konferenz 2007 (NASUKO 2007), die im September 2007 in Bern stattfand. Die Ausgabe kann bei der Sucht Schweiz bestellt werden (CHF 25).

Entgiftung polytoxikomaner Patienten: Gegenstand der vorliegenden Dissertation ist die Prüfung des Buprenorphins im stationären Opiatentzug bei heroinabhängigen und methadonsubstituierten, bisher ambulant behandelten polytoxikomanen Patienten. Hierbei wurde Buprenorphin gegen die Kontrollsubstanz L-Polamidon getestet. Die Disseration (pdf, 99S.) von Carolin Wedegärtner ist online auf den Seiten der Medizinischen Hochschule Hannover erhältlich. (2007

International

International

  • Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation WHO: Die Publikation (pdf, 136S.) "Guidelines for the Psychosocially Assisted Pharmacological Treatment of Opioid Dependence" der WHO stehen zum download bereit. (2009)
  • Euro-Methwork
    Europäisches Methadon-Netzwerk mit Sitz in Holland. Information zu Pharmakologie, Guidlines, Politik und Methadonabgabestellen für Auslandreisen. Englisch, Teile sind aber auch auf Deutsch abrufbar
    www.euromethwork.org
  • Methadone Research Web Guide
    Ein Angebot von NIDA
  • Eurasian Harm Reducion Network
    www.harm-reduction.org
  • Europäischer Gerichtshof: Kritik an der Verweigerung von Methadon im Gefängnis: In seinem Beschluss vom 1. September 2016 war der Europäische Gerichtshof der Ansicht, dass der einer seit langen Jahren heroinabhängigen Person verweigerte Zugang zur Behandlung mit Methadon die Kriterien des Artikel 3 der Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten - Verbot der Folter oder der Unterwerfung unter unmenschliche oder erniedrigende Strafe oder Behandlung – erfüllt. Medienmitteilung des Gerichtshofes, Mitteilung der SSAM. (2016)

Deutschland

  • Digitale ‚Substitutionslandkarte': Wo befinden sich substitutionsgestützte Behandlungsangebote für substituierte Opioidabhängige im Bereich der medizinischen Rehabilitation? Auf diese Frage halten Fachverbände in der Rehabilitation Suchtkranker eine interaktive Antwort bereit. Eine Landkarte im Internet zeigt Standorte, Adressen und konzeptionelle Details von Fachkliniken, die auch eine substitutionsgestützte Entwöhnungsbehandlung anbieten. Beitrag auf Konturen. (12/2016)
  • Fachtreffen Substitution: Das Bundesministerium für Gesundheit BMG lud zu einem Fachtreffen am 22./23.1.2013 über die Änderung der BtMVV ein. Der Vorstand der deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin legte Änderungsvorschläge (pdf, 13S.) vor, die nach zweimaliger Mitgliederumfrage formuliert worden sind. (01/2013)
  • 3. Nationale Substitutionskonferenz (NaSuKo): Am 12.12.2012 fand in Berlin die 3. NaSuKo mit dem Titel "Brennende Themen der Substitution" statt. Veranstalter waren akzept e.V. Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik in Kooperation mit der Deutschen AIDS-Hilfe und der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin. Die Präsentationen der Vorträge sind online erhältlich.
  • Substitutionsgestützte Behandlung Opiatabhängiger: Die Bundesärztekammer wurde bereits 2001 vom Gesetzgeber beauftragt, in eigenen Richtlinien die wissenschaftlichen Grundlagen für eine substitutionsgestützte Behandlung Opiatabhängiger festzulegen. Aufgrund des zwischenzeitlich verabschiedeten Gesetzes zur Substitution schwerst Opiatabhängiger mit Diamorphin sowie weitere geänderte Regelungen war eine Novellierung der Richtlinien nötig geworden. Die  überarbeiteten Richtlinien (pdf, 18S.) stellen nunmehr ausdrücklich fest, dass die Substitution Opiatabhängiger neben der schrittweisen Wiederherstellung der Betäubungsmittelabstinenz auch zur Behandlung einer schweren Begleiterkrankung oder zur Verringerung der Risiken während einer Schwangerschaft und nach der Geburt eingesetzt werden kann. Die Behandlungsziele sind jeweils am Einzelfall und an der gegenwärtigen Situation des Patienten auszurichten. (03/2010)

Österreich

  • Österreichische Gesellschaft für arzneimittelgestützte Behandlung von Suchtkrankheit ÖGABS
    Auf dieser Seite finden sich u.a. die Empfehlungen zur substitutionsgestützten Behandlung in Österreich.
    www.oegabs.at
  • Plattform für Drogentherapien
    Die Website versteht sich als Aufklärungs- und Informationsplattform zum Thema Opiatabhängigkeit. Sie informiert umfassend über Grundlagen der Sucht, Therapiemöglichkeiten, gesetzliche Rahmenbedingungen und Hilfseinrichtungen.
    www.drogensubstitution.at
  • 35 Jahre Substitutionsbehandlung in Österreich: Vor 35 Jahren wurden in Österreich erste Versuche, Ansätze und Konzepte zur arzneimittelgestützten Behandlung von Suchtkranken unternommen. Die Pioniere der Vorstösse in Richtung Substitutionsbehandlung bewegten sich damals noch im illegalen Bereich – erst mit dem Methadon Erlass des Bundeskanzleramts 1987 wurde der "oralen Substitutionsbehandlung von i.v.-Drogenabhängigen" eine rechtliche Legitimation verliehen. (11/2012)

USA

  • National Alliance for Medication Assisted Recovery
    US-amerikanische Allianz die sich u.a. für Methadon-PatientInnen und Fachleute der Methadon-Behandlung einsetzt.
    www.methadone.org
  • American Association for the Treatment of Opioid Dependence (AATOD).
    Diese Vereinigung setzt sich für die Legalisierung der Methadonbehandlung bei Drogenabhängigen ein.
    www.aatod.org
  • Addiction Treatment Forum (USA)
    Newsletter zur Behandlung von Suchtkrankheiten mit Schwerpunkt Methadon
    www.atforum.com