Werbung/Filme

European Centre for Monitoring Alcohol Marketing (EUCAM): Auf dieser Seite können Fachleute und NGOs einen Überblick über vorhandene Information zur Wirkung der Alkoholwerbung finden. Dazu gehören Zusammenfassungen von wissenschaftlichen Artikeln, Berichte von NGOs, Organisationen von Regierungen und der Wirtschaft. Weiter gibt es Informationen über die Regulierung der Alkoholwerbung auf der Ebene der EU und auf nationaler Ebene. EUCAM wurde 2007 von der National Foundation for Alcohol Prevention STAP (Holland) gegründet und wird von diversen NGOs unterstützt.
www.eucam.info

Alkoholwerbung spricht besonders junge Menschen an: Eine repräsentative Befragung (pdf, 95S.) im Rahmen von Suchtmonitoring Schweiz zeigt, dass Jugendliche und junge Erwachsene Alkoholwerbung besonders stark wahrnehmen. Die jungen Menschen schätzen diese Werbung am unterhaltsamsten ein und fühlen sich am ehesten durch Werbung animiert, Alkohol zu trinken. Generell nehmen Personen mit risikoreichem Konsum häufiger Alkoholwerbung wahr. Eine Mehrheit der Befragten schliesslich möchte die Alkoholwerbung einschränken, auch um junge Leute besser zu schützen. Medienmitteilung von Sucht Schweiz. (10/2016)

Alkoholwerbung mit Nebenwirkungen: Werbung ist fast überall. Ob im Fernsehen, im Radio, auf der Strasse oder im Internet: Werbung schreit nach Aufmerksamkeit und will uns dazu bringen, bestimmte Marken oder Produkte zu kaufen. Bei Butter, Waschmittel oder Brot mag das harmlos sein. Wenn es um Alkohol geht, könnte Werbung jedoch nicht nur die Wahl des Produkts beeinflussen, sondern generell zum Konsum anregen. Studien zeigen, dass zumindest Jugendliche davon betroffen zu sein scheinen. Artikel auf drugcom.de (09/2016)

Werbung für Alkohol "wirkt" - bei Jugendlichen: Werbung für alkoholische Getränke darf sich nicht an Jugendliche richten. Einer aktuellen Studie zufolge werden TV-Spots für Alkohol allerdings auch von Jugendlichen wahrgenommen. Dabei zeigt sich ein Zusammenhang mit dem Rauschtrinken. Artikel auf drugcom.de (11/2015)

Wie Online-Alkoholwerbung auf Jugendliche wirkt: Das im niederländischen Utrecht ansässige Europäische Zentrum zur Beobachtung von Alkohol-Marketing (EUCAM) hat eine Zusammenstellung aktueller Studien herausgegeben, die sich mit den Wirkungen von Online-Werbung für Alkohol auf junge Menschen befassen. Die Reklame für alkoholische Getränke im Internet bietet den Produzenten einen weitgehend ungehinderten Zugang zur jugendlichen Zielgruppe. (11/2013)

Alkohol in Spielfilmen nimmt zu: Wenn Leinwandhelden in US-amerikanischen Spielfilmen in ein Auto steigen oder ein Handy benutzen, dann ist die Marke oft kein Zufall. Denn das so genannte Product Placement liefert einen Teil der Einnahmen. Das betrifft auch alkoholische Getränke. Eine Analyse der beliebtesten Spielfilme konnte nun aufdecken, dass das Zeigen von Alkoholmarken in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat. Dies kann Folgen für das jugendliche Publikum haben. Artikel auf drugcom.de. (07/2013)

Alkohol in Spielfilmen fördert Rauschtrinken: In vielen Spielfilmen wird Alkohol getrunken, manchmal auch gesoffen. Eine aktuelle europäische Studie weist darauf hin, dass dies zu Nachahmungseffekten bei Jugendlichen führen könnte. Artikel auf drugcom.de (04/2013)

Zusammenhang von Alkoholwerbung und alkoholbezogenen Problemen bei Jugendlichen: Eine aktuelle Studie zeigt, dass Kinder, die im frühen Alter der Alkoholwerbung im Fernsehen ausgesetzt sind, dazu tendieren, früh Alkohol zu konsumieren und innerhalb weniger Jahre Alkoholprobleme entwickeln. Der Artikel "Exposure to Alcohol Advertisements and Teenage Alcohol-Related Problems" (Englisch, pdf, 13S.) ist online erhältlich. Erschienen in der Fachzeitschrift Pediatrics. (01/2013)

Aussetzung Jugendlicher zur Alkoholwerbung: Die Publikation (pdf, 178S.) "Assessment of young people's exposure to alcohol marketing in audiovisual and online media" steht zum Download bereit. Herausgegeben von der Europäischen Kommission. (11/2012)

Filme als Risikofaktor für problematisches Trinken?: Es gibt einen Zusammenhang zwischen Szenen von Alkohol konsumierenden Menschen in Filmen und dem Rauschtrinken Jugendlicher. Länderspezifische kulturelle Unterschiede spielen dabei offenbar kaum eine Rolle. Dies legt eine jüngst in der amerikanischen Fachzeitschrift Pediatrics publizierte Studie – die grösste dieser Art - nahe. Sechs Forschungszentren aus Deutschland, Island, Italien, Polen, Holland und Schottland führten die Artikel von Sucht Schweiz. (04/2012)

Alkohol Marketing in der Dritten Welt: Die Alkoholindustrie nutzen fragwürdige Strategien beim Verkauf von Bier und Spirituosen in der Dritten Welt. Dies ist eines der Ergebnisse einer Studie, welche die Werbung in sieben Ländern untersuchte. Eine Zusammenfassung (pdf, 6S., Englisch) der Studie ist online erhältlich. Mitteilung (Englisch) auf der Seite 'Alcohol, Drugs and Developement'. (11/2011)

Schlüsselbotschaften der Alkoholindustrie: In dieser Broschüre werden die sieben Schlüsselbotschaften der Alkoholindustrie vorgestellt und aufgezeigt, welche Intentionen hinter diesen Botschaften stehen. Die Broschüre (pdf, 16S.) des European Centre for Monitoring Alcohol Marketing EUCAM ist online auf den Seiten von alkoholpolitik.ch erhältlich. (02/2011)

Marketing-Strategien der Alkohol-Industrie: Die Alkohol-Industrie nutzt die ganze Bandbreite der neuen Sozialen und Digitalen Medien um ihre Produkte besser platzieren zu können und somit neue Trinkende zu erreichen. Dazu werden ausgefeilte Marketing-Strategien genutzt, wie eine aktuelle Studie (pdf, 34S.) des Center for Digital Democracy (CDD) und der Berkeley Media Studies Group aufzeigt (bmsg). Gemeinsame Medienmitteilung (pdf, 3S.). (06/2010)

TV-Alkoholwerbung - Jugendschutz respektieren: Seit dem 1. Februar 2010 dürfen alle Schweizer Fernsehsender Werbung für Bier und Wein ausstrahlen. Die Schweizer Suchtfachleute erinnern aus diesem Anlass an die Jugendschutzbestimmungen in der Radio- und Fernsehverordnung und künden eine genaue Beobachtung der TV-Alkoholwerbung an. Das gemeinschaftliche Communiqué (pdf, 1S.), von Sucht Schweiz, GREA, dem Fachverband Sucht und Ingrado ist online erhältlich. Checkliste (pdf, 2S.) Alkoholwerbung im TV. (02/2010)

Alkohol-Marketing bei Jugendlichen: Der Bericht (pdf, 51S.) "Does marketing communication impact on the volume and patterns of consumption of alcoholic beverages, especially by young people? - a review of longitudinal studies" vom European Centre for Monitoring Alcohol Marketing (EUCAM) ist online erhältlich. (03/2009)

Die Wirkung der Alkoholreklame auf Jugendliche: Der Artikel (pdf, 24S., Englisch) "The effect of alcohol advertising, marketing and portrayal on drinking behaviour in young people: systematic review of prospective cohort studies" ist ist im BMC Public Health (2009, 9:51) erschienen und online erhältlich. Ein Abstract ist ebenfalls online zugänglich.

Alkoholmarkt

Alkoholmarketing im Internet: Jugendschutz ist wenig wirksam: Werbung wirkt, insbesondere bei jungen Menschen. Aus einer Reihe von Forschungsarbeiten ist bekannt, dass ein Zusammenhang zwischen Alkoholwerbung und dem Alter des Erstkonsums sowie der konsumierten Menge besteht. Und dieser Zusammenhang tritt deutlich stärker zutage, wenn die "klassische Werbung" mit Online-Werbung kombiniert wird. Medienmitteilung von Sucht Schweiz. (01/2017)

Junge kaufen Alkohol vermehrt spontan am Abend: Eine Studie (pdf, 52S.) von Sucht Schweiz hat die Alkoholkaufgewohnheiten der Schweizer Bevölkerung untersucht. Danach nutzen vor allem junge Menschen die vermehrten Kaufgelegenheiten nach den üblichen Ladenschlusszeiten heute stärker. Dies trägt zum Anstieg des Rauschtrinkens unter jungen Menschen bei. Medienmitteilung von Sucht Schweiz. (11/2015)

Kauf und Import von alkoholischen Getränken im Jahr 2014:45.2% der Schweizer Bevölkerung brachten in den letzten 12 Monaten vor der Befragung Alkohol aus dem Ausland mit oder jemand anderes im gleichen Haushalt brachte Alkohol aus dem Ausland mit. Die Publikation (pdf, 52S.) ist im Rahmen von Suchtmonitoring Schweiz entstanden. (11/2015)

Alkohol und Preissensitivität in der Schweiz im Jahr 2014: Der vorliegende Bericht (pdf, 44S.) beruht auf einem Befragungsmodul der Telefonbefragung im Rahmen des Suchtmonitoring Schweiz. Insgesamt nahmen im Jahr 2014 zwischen Januar und Juni etwa 2850 Personen an der Modulbefragung zum Thema "Alkohol und Preise" teil. Dabei ging es um Preise für alkoholische Getränke, wie sie im Detailhandel bezahlt werden. Der Bericht untersucht das Kaufverhalten bei sich veränderten Preisen. So würden 15 - 24 Jährige bei einem Mindestpreis von CHF 0.70 für 5dl Bier auch 19% weniger kaufen; bei einem Mindestpreis von CHF 1.50 wären es jedoch schon fast 64%. (02/2015)

4.2 Milliarden Franken kostet der Alkoholkonsum: Missbräuchlicher Alkoholkonsum belastet nicht nur Betroffene, sondern die ganze Gesellschaft: 4,2 Milliarden Franken kostete der Alkoholkonsum die Schweizer Öffentlichkeit im Jahr 2010. Zu diesem Schluss kommt die vom BAG in Auftrag gegebene Studie «Alkoholbedingte Kosten in der Schweiz», die seit März 2014 vorliegt. Neben Ausgaben im Gesundheitswesen oder bei der Polizei fallen die Ausfälle an Produktivität in der Wirtschaft am meisten ins Gewicht. Die Prävention von Alkoholmissbrauch bringt auch einen wirtschaftlichen Nutzen und kommt der ganzen Gesellschaft zugute. Artikel auf derbund.ch (03/2014)

Kosten des Alkoholmissbrauchs: Alkoholmissbrauch ist für die gesamte Gesellschaft eine Belastung - auch finanzieller Art: 4,2 Milliarden Franken kostete der Alkoholkonsum die Schweizer Öffentlichkeit im Jahr 2010. Wo fallen diese Kosten an? Wer trägt sie? Wie können die Kosten reduziert werden? Die zehnte «KAP plus»-Veranstaltung vom 20.Mai 2014 rückte diese Fragen ins Zentrum. Die Referate stehen zum Download bereit. (05/2014)

Evidenz von Mindestpreise für Alkoholika: Die Publikation "Is alcohol too cheap in the UK? The case for setting a Minimum Unit Price for alcohol" steht zum Download bereit. Die Studie wurde vom Institute of Alcohol Studies in Canada durchgeführt. Artikel in der Tageszeitung The Guardian. (04/2013)

Handbuch der Massnahmen gegen alkoholbedingte Schäden: In jedem Land der Europäischen Region der WHO existiert ein Aktionsplan gegen Alkoholmissbrauch in der einen oder anderen Form. Das Handbuch (pdf, 78S.) der WHO soll helfen, die Pläne zu überprüfen, anzupassen oder auszuweiten, damit durch Alkohol verursachte Schäden weiter zurückgedrängt werden können. Zehn Bereiche für Massnahmen werden untersucht: Preisgestaltung, Verfügbarkeit, Vermarktung, illegale und unkontrollierte Herstellung, Alkohol am Steuer, Alkoholmilieus, Gesundheitsmassnahmen, Schaffung von Bewusstsein in der Öffentlichkeit, Massnahmen in gesellschaftlichen Gruppen und am Arbeitsplatz, Beobachtung und Auswertung. (09/2009)

Warnhinweise

Bildliche Warnhinweise vor übermässigem Alkoholkonsum: Broschüre (pdf, 16S.) "Library of Alcohol Health Warning Labels" von Eurocare steht zum Download bereit. (03/2013)

Alkoholindustrie

Partnerschaften mit der Alkoholindustrie zeigen keine Evidenz: Der Beitrag (pdf, 16S.) "Community Alcohol Partnerships with the alcohol industry: what is their purpose and are they effective in reducing alcohol harms?" aus dem Journal of Public Health steht zum Download bereit. Mitteilung der EUCAM. (01/2017)

Die Strategien der Alkohollobby: Eine aktuelle Zusammenstellung (Englisch) zu den Strategien der Alkoholindustrie findet sich auf den Seiten der European Alcohol Policy Alliance eurocare (09/2016)

Fact Sheet zur Alkohol-Industrie: Die Publikation "the alcohol industry" vom Institute of Alcohol Studies (IAS) steht zum Download bereit. (04/2016)